Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Nachrichten aus dem Landesverband


Studienabbrüche verhindern: Nothilfefond aufstocken und BAföG dauerhaft erhöhen.

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes von Montag, 3. August 2020 belegen, dass immer weniger Studierende BAföG beziehen. Das ist ein Grund zur Beunruhigung, findet DIE LINKE. Baden-Württemberg. Es zeige, dass die Ausbildungsförderung des Bundes an den Erfordernissen und Bedürfnissen der Studierenden vorbei geht. Zweidrittel der Studierende arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren. In der Corona-Krise haben 40% ihren Job verloren. Weder das BAföG in seiner jetzigen Form, noch die Nothilfe von Landes- und Bundesregierung fange die Studierenden auf, so Sahra Mirow, Sprecherin der LINKEN in Baden-Württemberg.

Mirow erklärt weiter: „Das Land Baden-Württemberg hatte für die Monate April und Mai einen Nothilfefond mit einem zinslosen Darlehen über je 450 Euro eingerichtet. Nachdem der Fond Ende Mai ausgelaufen ist, lässt das Kultusministerium Studierende in ihrer finanziellen Not alleine. Die Überbrückungshilfen des Bundes sind ebenfalls nicht ausreichend. 450-500 Euro reicht in den meisten Unistädten im Südwesten nicht mal mehr für die Miete für ein WG-Zimmer. Diese Hilfen gehen völlig an der Lebensrealität von Studierenden vorbei. Es braucht jetzt schnelle und unbürokratische Hilfen, damit die Corona-Krise nicht zur einer Bildungskrise an den Hochschulen führt. Es muss unbedingt verhindert werden, dass Studierende massenweise ihr Studium abbrechen, um ALG II zu beantragen und so wenigstens noch ihre Miete für die nächsten Monate zahlen zu können. Die Landesregierung muss hier endlich Lösungen präsentieren.“

Alexander Hummel, Mitglied im Landesvorstand und hochschulpolitischer Sprecher der LINKEN. Baden-Württemberg, schließt daran an: „Zahlen der letzten 30 Jahre belegen, dass immer weniger Schüler*innen aus bildungsfernen Familien überhaupt ein Studium aufnehmen. Die Corona-Krise könnte diesen Trend nun weiter verstärken und die Bildungsungleichheit im Land vergrößern. Wir schließen uns daher der Forderung der GEW nach höheren BAföG-Sätzen und Freibeträgen an. Die Ausbildungsförderung muss zudem als elternunabhängiger Vollzuschuss gestaltet werden. Es braucht dringend eine krisenfeste und unkomplizierte Studienfinanzierung. Das ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.“

 


Corona-Hotline

Tel.: 07161 / 650-5555

(Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr)

 

Die Stadtverwaltung Göppingen hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Dort werden die Fragen von Bürger/-innen entgegengenommen und, soweit wie möglich, direkt beantwortet, ansonsten erfolgt ein Rückruf nach Einholung der Auskunft durch die städtischen Mitarbeiter/-innen.

Für medizinische Fragen bleiben allerdings die jeweiligen Hausärzte oder die Notdienstnummer 116117 die richtigen Ansprechpartner.

Termine


Studienabbrüche verhindern: Nothilfefond aufstocken und BAföG dauerhaft erhöhen.

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes von Montag, 3. August 2020 belegen, dass immer weniger Studierende BAföG beziehen. Das ist ein Grund zur Beunruhigung, findet DIE LINKE. Baden-Württemberg. Es zeige, dass die Ausbildungsförderung des Bundes an den Erfordernissen und Bedürfnissen der Studierenden vorbei geht. Zweidrittel der Studierende arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren. In der Corona-Krise haben 40% ihren Job verloren. Weder das BAföG in seiner jetzigen Form, noch die Nothilfe von Landes- und Bundesregierung fange die Studierenden auf, so Sahra Mirow, Sprecherin der LINKEN in Baden-Württemberg.

Mirow erklärt weiter: „Das Land Baden-Württemberg hatte für die Monate April und Mai einen Nothilfefond mit einem zinslosen Darlehen über je 450 Euro eingerichtet. Nachdem der Fond Ende Mai ausgelaufen ist, lässt das Kultusministerium Studierende in ihrer finanziellen Not alleine. Die Überbrückungshilfen des Bundes sind ebenfalls nicht ausreichend. 450-500 Euro reicht in den meisten Unistädten im Südwesten nicht mal mehr für die Miete für ein WG-Zimmer. Diese Hilfen gehen völlig an der Lebensrealität von Studierenden vorbei. Es braucht jetzt schnelle und unbürokratische Hilfen, damit die Corona-Krise nicht zur einer Bildungskrise an den Hochschulen führt. Es muss unbedingt verhindert werden, dass Studierende massenweise ihr Studium abbrechen, um ALG II zu beantragen und so wenigstens noch ihre Miete für die nächsten Monate zahlen zu können. Die Landesregierung muss hier endlich Lösungen präsentieren.“

Alexander Hummel, Mitglied im Landesvorstand und hochschulpolitischer Sprecher der LINKEN. Baden-Württemberg, schließt daran an: „Zahlen der letzten 30 Jahre belegen, dass immer weniger Schüler*innen aus bildungsfernen Familien überhaupt ein Studium aufnehmen. Die Corona-Krise könnte diesen Trend nun weiter verstärken und die Bildungsungleichheit im Land vergrößern. Wir schließen uns daher der Forderung der GEW nach höheren BAföG-Sätzen und Freibeträgen an. Die Ausbildungsförderung muss zudem als elternunabhängiger Vollzuschuss gestaltet werden. Es braucht dringend eine krisenfeste und unkomplizierte Studienfinanzierung. Das ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.“

 

Jetzt Mitglied werden!

Eine Partei lebt von und mit ihren Mitgliedern. Auch DIE LINKE braucht kontinuierlich neue Gesichter, um den Geist einer starken, finanziell unabhängigen und weiter wachsenden Mitgliederpartei aufrechtzuerhalten.

Unter dem Motto "Mitmachen" kann man und frau sich bei uns einmischen und aktiv werden für eine sozial gerechte, demokratische und friedliche Gesellschaft. Wir wollen gemeinsam mit und nicht nur für Menschen Politik machen. Nur wenn viele sich einbringen und engagieren, können die Verhältnisse positiv verändert werden!

Mitglied werden

Spenden erwünscht

Unabhängige Politik
braucht unabhängige Spender!

Wahlkampf ist eine teure Angelegenheit: Damit wir die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes darüber informieren können, weshalb auch bei der nächsten Wahl ihre Stimme für DIE LINKE eine Stimme für ein besseres, sozialeres Bundesland ist, muss viel Geld für Plakate, Flyer und Infomaterial ausgegeben werden.

Wir wollen nicht von Lobbygruppen und von Großspenden aus der Wirtschaft abhängig sein.

 

Unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: DE58 6001 0070 0289 5827 00
Postbank Stuttgart
BIC: PBNKDEFF
Zahlungsgrund: Spende, KV Göppingen, [Vorname], [Nachname], [Adresse]

 

Bitte geben Sie unbedingt Ihren Namen und Ihre Adresse an, da das Parteiengesetz verbietet, anonyme Spenden anzunehmen.

Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigungen aus.