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"Persönliche Erklärung" zu den aktuellen Medienberichten

Sehr geehrter Herr Landrat Wolff,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Till,
werte Kolleg_innen,
sehr geehrte Damen und Herren,

gerade heute am Tag des Grundgesetzes möchte ich vorab zu bedenken geben, dass in unserem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung gilt. Des Weiteren ist es mir wichtig, darauf hinzuweisen, dass in einem Zivilverfahren beide Seiten die Möglichkeit haben, ihre Darstellung schon vor einem Gerichtstermin zu verdeutlichen. In einem Strafverfahren hat der Beschuldigte erst innerhalb der Verhandlung die Möglichkeit, Anschuldigungen zu entkräften.

Ich habe Verständnis dafür, dass das RP vor der Wahl am Sonntag eine Erklärung von mir im Plenum wegen dem Gleichheitsprinzip nicht zugelassen hat. Schön wäre es jedoch, wenn einzelne Journalist_innen nicht zunehmend "skandalheischende" und "gefärbte" Artikel raushauen und sich zum Werkzeug Einzelner und deren Interessen machen.

Der heutige Artikel der Stuttgarter Zeitung macht dies leider deutlich, indem gewollt Dienstaufsichtsbeschwerden, ehemaliger politischer Streit mit dem OB etc. und meine Privatangelegenheiten miteinander vermengt werden. Dass die Stuttgarter Zeitung es jetzt auch noch nötig hat, den "Zoff" Bild-Artikel mit in ihre Berichterstattung aufzunehmen, macht deutlich, dass hier, warum auch immer, kein Fingerbreit mehr Unterschied zwischen dem Boulevardblatt und dem Schreibstil des heutigen Stgz.-Artikel liegt. Dies bedaure ich persönlich sehr, denn eine solche Berichterstattung war mir bisher durch diese Zeitung nicht geläufig.
Wenn sich die Stuttgarter Zeitung schon darauf einlässt, sich in einen privaten Rechtsstreit einzumischen, dann hätte ich zumindest erwartet, dass richtig recherchiert wird.

 

 

So möchte ich hier wenige Punkte ansprechen, die dies belegen:

Im Güteprotokoll von Frau Richterin Grünewald vom 2. Okt. 2019, zum Gütetermin 27.09.2018 bezüglich des 1. OG, an dem die Redakteurin des heutigen Stgz.-Artikels dabei war, also auch das Vergleichsergebnis kannte, steht unter anderem bei Punkt 6, dass Herr Zwicker für die Einbauarbeiten meinerseits in Höhe von Netto 5000.- € aufkommen muss und dass ich nach Punkt 4 von Herrn Zwicker, bei Vertragsende 30.11.18 von ihm 1800.- €, bei Vertragsende 31.12.18  1400.- € und zum Vertragsende 31.01.19 1000.- € erhalte. Ich hatte mich im Vergleich, auf Wunsch von Herrn Zwicker 2015 verpflichtet, das 1.OG, welches ich zur Untervermietung zusätzlich zu meiner Wohnung 2. OG und mit Dachschräge 3. OG angemietet hatte, zum 30.06.2019 zurückzugeben. Im Übrigen wollte keiner meiner Mieter bei Herrn Zwicker bleiben.
Besonders interessant ist der Vergleichspunkt 8 zum 1. OG, in dem wörtlich steht: Damit sind alle streitgegenständliche Ansprüche erledigt. Die Parteien sind sich darüber einig, dass hinsichtlich der Grundmiete bis zum heutigen Tag keine Zahlungsrückstände bestehen.

Das macht deutlich, dass ich bezüglich des Mietverhältnisses 1. OG noch Geld von Herrn Zwicker erhalten habe und dass ich ihm bezüglich der Wohnung im 1. OG kein Geld schulde! 
Das ist insofern wichtig, da Herr Zwicker dies der Stgz. gegenüber behauptet hat und diese auch veröffentlicht hat, dass ich ihm 35.000.-€ schulden würde.Bei meiner Wohnung werden, bis auf Wasser und wenig Eigentümersteuern, alle Nebenkosten direkt von mir beglichen. Bei der jetzigen Wohnung, die noch streitanhängig ist, habe ich eine Kaltmiete von 800.- € und 50.- NK.

35.000,- € ergeben rund 41 Warmmonatsmieten also 3 1/2 Jahre.

Berücksichtigt man die Tatsache, dass ich die volle Miete erst nach Fertigstellung des 3. OG zu bezahlen hatte, also bis Juni 2016 nur 400.- €, würde das bedeuten, dass ich über einen längeren Zeitraum Mietschulden angehäuft hätte, als ich überhaupt in der Wohnung wohne und NIE EINEN CENT bezahlt hätte!!!

Nach dem Rechtsstreit zum 1. OG hat Herr Zwicker seine Anwaltskanzlei gewechselt.
Abschließend teile ich Ihnen nun mit, dass er mit seinem neuen Repair-shop-Mieter im EG das gleiche macht, wie mit mir. Der Filialunternehmer war deshalb letzte Woche bei der Polizei.

 

Des Weiteren wurde Herr Zwicker am vergangenen Sonntag von einem Zeugen ertappt, als er Wahlplakate der Partei DIE LINKE aus dem Hausgang Hauptstraße 10 entwendet hat, die der Kreisvorsitzende zur Abholung für 2 Stunden bereitgestellt hatte. Als der Zeuge einschritt, wurde er auf öffentlichem Grund von Herrn Zwicker tätlich angegangen. Hierbei trug Herr Zwicker graue Kunststoffhandschuhe, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen. Der Diebstahl wurde von der Polizei Göppingen aufgenommen.

Dieser Vorgang war der Stuttgarter Zeitung bekannt.
Aber hierzu verliert sie heute kein Wort! Hätte bei der Polizei nachgefragt werden können....
Soviel zu einer fairen Berichterstattung.

 

 

Strafverfahren Oktober 2019:

Da es sich um ein schwebendes Strafverfahren handelt, lassen Sie mich nur so viel sagen: Der Staatsschützer aus Ulm sagte mir beim ersten Zusammentreffen, dass es ihm immer wieder Freude mache, zu beweisen, dass Rechtsradikale nicht mehr Dreck am Stecken hätten als die Linksradikalen, vor allem wenn sie so freundlich wären wie ich.

Der Beamte wurde von einem weiteren Umgang mit mir im August 2018 abgezogen, da er im Verdacht steht, Herrn Zwicker, u.a. unter Bruch des Briefgeheimnisses, Ermittlungsunterlagen zukommen gelassen zu haben, damit dieser zumindest in einem Fall Anzeige gegen mich konstruktiv stellen konnte. Aktuell werden hierzu wegen mehrerer Ungereimtheiten strafrechtliche zumindest aber dienstaufsichtliche Maßnahmen unsererseits gegenüber dem Beamten geprüft.

 

Jeder/Jedem muss klar sein, dass Herr Zwicker und seine Seilschaften dies alles gezielt vor der Wahl der Bildzeitung zugespielt haben. Er kennt Details aus den Ermittlungsakten, die er gar nicht kennen dürfte. In der letzten Güteverhandlung Anfang Feb. am Amtsgericht hat er sich sogar so stark gefühlt, dass er selbst dieses Wissen Preis gab, was er gar nicht haben dürfte.

 

Das soll und muss bis zur Verhandlung reichen! Die Schaulustigen können ja gerne an der öffentlichen Verhandlung teilnehmen.

"Mein KAMPF" ist ein anderer - er richtet sich auch weiterhin gegen die braunen Verehrer des Buchverfassers und deren Seilschaften bis in die heutige Zeit.
Da hilft es auch nicht, mich mit Dreck zu bewerfen!

 

Göppingen, den 23. Mai 2019

 

       Christian Stähle