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Wenn man das "goldene Ruhestandskissen" selbst zerstört

 

PRESSEERKLÄRUNG:

Schade, wenn man das "goldene Ruhestandskissen" selbst zerstört!

Alle Beteiligten wollten einen verdienten, ehrenhaften Abschied ermöglichen, allen voran OB Till.

Alle Fraktionen sind und waren seit Monaten über die Fraktionsvorsitzendenrunden bei OB Till über die Bauhof-Problematik informativ eingebunden und am Entscheidungsprozess maßgeblich beteiligt. Leider mehrten sich seit Anfang 2019 Irritationen und damit verbundene einzelne wie kollektive Hinweise aus der mittleren, oberen Führungsebene, ausgelöst durch wohl vorhandene, sich neu entwickelter Misstöne im Bauhof. Alle waren gewillt, unter Würdigung der Lebensleistung des bisherigen Bauhofleiters, für ihn eine würdige Lösung zu finden. Allen voran Oberbürgermeister Till, der sich monatelang sogar eher schützend vor seinen verdienten Mitarbeiter gestellt hat. Wir alle haben den Lösungsweg von OB Till, ein "goldenes Ruhestandskissen" bereitzustellen, unterstützt, nachdem die monatelangen Gespräche nicht mehr zu einem ausgleichenden Ergebnis geführt haben.

"Ich bin der Letze, der nicht dort Kritik äußert, wo es notwendig ist und dann auch bereit ist, den Finger in die Wunde zu legen - doch immer unter dem Gebot des ehrlichen Umgangs. Herrn Oberbürgermister Till trifft bei dieser Personalie keine Schuld, ganz im Gegenteil. Was wahr ist, muss auch wahr bleiben und das gilt für jede und jeden!"

Wir hätten uns gewünscht, dass der Hauptbeteiligte geschwiegen hätte und sich nicht unnötig selbst in die Öffentlichkeit gezogen hätte. Personalien dieser Kategorie gehören zum Schutz des Mitarbeiters hinter verschlossene Türen und sind nicht willkürliche Intransparenz. Die Abstimmung machte dies gestern auch im Gemeinderat deutlich. Wir hoffen, dass mit der klaren Entscheidung des Gemeinderates der Vorgang abgeschlossen ist und Frieden einkehrt.

 

Göppingen, den 27.09.2019

 

Christian Stähle (KrR/StR)
   Fraktionsvorsitzender