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Wohnraum darf kein Luxus werden

 

Pressemitteilung:

Miethaie zu Fischstäbchen.

Mit einem rund 3 Meter großen, aufblasbaren (Miet-) Hai und vielen kleinen, leckeren Schokofischen war der Kreisverband der Linken am vergangenen Samstag in der Göppinger Fußgängerzone aktiv, um mit den Passant:innen über bezahlbare Mieten und den Mangel an günstigem Wohnraum zu sprechen. 

 

Wohnraum darf kein Luxus werden

Damit Wohnen nicht zum Luxus wird, setzt DIE LINKE auf eine Kombination verschiedener Maßnahmen. Der 8 Punkte Plan soll sicherstellen, dass bestehender Wohnraum erhalten bleibt und gleichzeitig auch neuer Platz geschaffen wird, ohne dabei aber den Flächenfraß weiter anzufeuern.

Neben einem aktiven Leerstandsmanagement zur Rückführung ungenutzter Immobilien und einem Gesetzt gegen Zweckentfremdung, wie z.B. der Umwandlung von Miet- in Ferienwohnungen, muss vor allem endlich die Mietpreis“bremse“ generalüberholt werden. Statt der aktuell erlaubten, jährlichen Mietpreiserhöhung von bis zu 10% soll künftig vor allem der Inflationsanstieg ausgeglichen werden, die Mieterhöhung wäre jährlich auf maximal 2% begrenzt.

Um neuen Wohnraum zu schaffen, muss der Bund die Kommunen zudem finanziell aktiv unterstützen. Wer zu den 50 Milliarden pro Jahr zusätzlich nochmal 100 Milliarden in eine marode Bundeswehr stecken kann, der sollte auch etwas Geld für sozialen Wohnungsbau übrighaben. Mit dem Geld können Kommunen einerseits neue Wohnungen bauen und andererseits die von früheren Politiker:innen zu einem Spottpreis verschleuderten Objekte zurückkaufen und damit wieder in die öffentliche Hand überführen. Schließlich muss die Spekulation mit Wohnraum gänzlich unterbunden und Heuschrecken wie Vonoviaoder Deutsche Wohnen das Handwerk gelegt werden – letztere befindet sich im linksregierten Berlin bereits kurz vor einer Enteignung. 

 

Kreisvorstand ist zufrieden mit der Aktion

Der überdimensionale Haifisch sorgte für einiges Aufsehen in der Fußgängerzone und vor allem die Kinder freuten sich über die kleinen, süßen Fische. Es bleibt zu hoffen, dass die Mietpreise bald ebenso schnell dahinschmelzen werden, wie die Schokolade an diesem sonnigen Tag mit über 30°C. 

Der Kreisvorstand hat jedenfalls bereits geplant, diese Aktion voraussichtlich Anfang Oktober bei etwas niedrigeren Temperaturen auf dem Göppinger Marktplatz zu wiederholen.