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Nachrichten aus dem Landesverband

Alarmierende Wohnkostenbelastung für Studierende in Baden-Württemberg

Zu den heute veröffentlichten Daten von immowelt, wonach die durchschnittlichen Mietkosten einer 40-Quadratmeter-Wohnung in Baden-Württemberg 46 Prozent des BAföG-Höchstsatzes beanspruchen, erklärt Sahra Mirow, Landessprecherin der Linken und Sprecherin für soziales Wohnen der Fraktion Die Linke im Bundestag:

„Die Wohnkostenpauschale im BAföG muss sofort deutlich erhöht und künftig jährlich automatisch an die Mietpreisentwicklung angepasst werden. Kein Miethaushalt sollte mehr als 25 Prozent seines Nettoeinkommens für die Bruttowarmmiete aufbringen müssen.

Die hohen Mietpreise sind ein Ergebnis einer jahrzehntelangen verfehlten Wohnungspolitik. Wir brauchen endlich einen bundesweiten Mietendeckel! Das würde nicht nur die jungen Menschen – sondern allen Mieter*innen schnell und spürbar entlasten! Wir müssen Wohnungen in großem Maß in öffentliche Hand überführen. Das ist rechtlich machbar, finanzierbar und macht das Wohnen bezahlbar! Die Grün-Schwarze Landesregierung sollte mit gutem Beispiel vorangehen, denn gerade die Hochschulstandorte in Baden-Württemberg sind besonders teuer: Für eine 40-Quadratmeter-Wohnung werden in Stuttgart durchschnittlich 608 Euro kalt verlangt - 61 Prozent vom Gesamt-BAföG. Besonders teure Orte für Studierende sind auch Heidelberg (534 Euro; 54 Prozent) und Konstanz (532 Euro; 54 Prozent).“

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