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Arbeit an der Parteibasis wird von eigenem Führungs-personal konterkariert!

                     KREISVERBAND GÖPPINGEN & GEISLINGEN
                         IM GÖPPINGER GEMEINDERAT


PRESSEERKLÄRUNG:

Arbeit an der Parteibasis wird von eigenem Führungs-personal konterkariert!

Weibliche Doppelspitze würde "Hahnenkämpfe" beenden!

"Ja, ich fühle mich inzwischen teilweise in meiner Arbeit an der Basis als Mandats-träger und Parteifunktionär behindert!"
bestätigte Christian Stähle, Stadtrat in Göppingen gestern auf Nachfrage gegenüber der Presse bezüglich der Auseinandersetzungen in der LINKEN. Weiter meinte der Kommunalpolitiker und frühere langjährige Kreisvorsitzende des größten Baden Württemberger Kreisverbandes-Stuttgart, der erst vor wenigen Tagen für eine weitere Amtszeit als Vorsitzendender des Flächenkreises Göppingen & Geislingen gewählt wurde:
"Das Auftreten vieler unserer politischen Führungskräfte im Zusammenhang um
Ausrichtung und Führung unserer Partei, führt vor Ort nicht nur zu Unverständnis, sondern auch zu deutlichem Unmut. Da braucht es nicht Facebook und Twitter, da reicht die Verbundenheit mit den Mitgliedern vor Ort, um die Verärgerung der Mitglieder zu erleben und zu verspühren! Da bedarf es auch nicht der Wahler-gebnisse in Schleswig - Holstein und Nordrhein - Westfalen, um die Quittung einer solchen zerstrittenen monatelangen Außenwirkung zu erahnen. In den Kreisver-bänden müssen die Scherben gekittet werden, wenn ständig soviel Porzellan zerbrochen wird! Das ist nicht nur unerfreulich, sondern auch frustrierend!"     

Christian Stähle, der auch Mitglied des Präsidiums des Baden-Württembeger Landesausschuss der LINKEN ist, machte auch keinen Hehl daraus, dass er das Austragen des Kampfes um Führung und Richtung seiner Partei, unter Beteiligung der Linken Landesführung, so nicht teilt noch unterstützt. Er hatte gestern zwar inhaltlich Verständnis für die Unterstützung von Oskar Lafontaine durch eine Presseerklärung des Landesvorsitzenden Bernd Riexinger gezeigt, Ihm aber dennoch in einer kurzen Mail mitgeteilt, dass er eine öffentliche Diskussion, angestoßen durch Landes-vorsitzende wie Ihn, Genosse Lederer aus Berlin und weiterer Landesvorsitzenden, nicht für besonders glücklich hält:
"Ich persönlich finde das Auftreten einiger Ost und West Landesvorsitzenden und Linken Politiker_innen alles andere als hilfreich! Damit wird die Stimmung innerhalb der Partei nur unnötig angeheizt. Ich habe zumindest als Kind gelernt, dass man
sein Nest weder beschmutzt noch vergißt seine Familie zu beschützen. Wer sich anders verhält, erntet von seinem Umfeld  Ablehnung und ein Abwenden, was im Falle politischer Parteien zu Politikverdrossenheit führt. Demontagen von Partei-vorsitzenden wie Beck, Westerwelle, Rössler und unserer eigenen, sowie die Machtkämpfe um Neubesetzung, widert die Menschen eher an! Damit läßt sich kein Blumentopf gewinnen!
Auf die Frage, was er denn für den Bundesparteitag in Göttingen vorschlagen würde, antworte Christian Stähle, der auch Sprecher des bundesweiten Zusammenschlusses der LINKEN -queer ist:
" Als Sprecher einer Bundesarbeitsgemeinschaft, die sich für Gleiche Rechte für Alle  besonders auch auf dem Feld der Gleichstellungspolitik einsetzt, fände ich eine weibliche Doppelspitze eine besonders charmante Idee!
Mit Sahra Wagenknecht und Dagmar Enkelmann, wären sowohl die politischen Flügel, als auch die Befindlichkeiten zwischen Ost und West bedient und die Hahnenkämpfe der Männer würden ein Ende finden!"

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