Auch ein "Stimmenkönig" darf sich königlich benehmen!
Wenn der Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr Frick merkt, dass ein politisches Thema von Ihm nicht rechtzeitig besetzt wurde, poldert er los wie ein eitler, gekränkter Gockel. Schade nur, dass es bei der NWZ nur mit: "nahm Frick wie gewohnt kein Blatt vor den Mund", bewertet wird. Bei der LINKEN wird so ein Verhalten leider kontinuierlich mit populistisch, polemisch und unanständig gegeiselt. DIE LINKE im Gemeinderat würde sich hier mehr Gleichbehandlung wünschen!
Dass die SPD eine politische Einschätzbarkeit und Verlässlichkeit wie ein Seife hat, die einem durch die Finger "flutscht", ist Land auf und ab bekannt. Dass Herr Dr. Frick seine persönliche Nähe zu OB Till trotz dessen Parteiaustritt so offen vor sich her trägt, ist bedauerlich, aber auch nichts Neues. Dass er aber zunehmend Positionen vertritt, die in seiner eigenen Fraktion häufig nicht mehr konsensfähig sind und zu einem desolaten Abstimmungsverhalten der SPD Fraktion führt, ist ein Zeichen dafür, dass sein Verhalten und seine Position innerhalb der eigenen Reihen inzwischen mehr als umstritten ist.
Die SPD ist im Göppinger Gemeinderat ist ein nicht einschätzbare und unzuverlässige Individualistengruppe, mit wenigen, noch aufrechten Sozialdemokraten.
Vielleicht sollte Dr Frick es seinem Freund Till gleich tun, der die SPD wegen zu starker "Links-Entwicklung" verließ, und so könnte Dr. Frick seine "konservative Gesinnung" eher in einer anderen Partei in Göppingen zu "Markte" tragen! Einige Vertreter der CDU währen sicherlich glücklich über einen ehemaligen Sozialdemokraten Frick, der "pseudolinks" blinkt aber rechter fährt als dem "Herz-Jesu-Marxisten" Gerber recht wäre.
Donnerstag, den 11.3.2011
Christian Stähle Stadtrat
