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Das "Große Schlachten" hat begonnen

                                      IM GÖPPINGER GEMEINDERAT


PRESSEERKLÄRUNG:
Das "Große Schlachten" hat begonnen....aber dafür in recht breiter, "NEUER HARMONIE"!

Nicht ganz 96 Stunden, nach dem die Göppingerinnen und Göppinger mit überwältigend erschreckender Mehrheit von rund 63 %, auf ein Neues, der Politik, und zwar uns allen im Rat und dem OB, die absagende kalte Schulter aus Politik-Verdrossenheit zeigte, wurde auch schon die Ursache von einer großen Mehrheit im Gemeinderat, mit dem von grandiosen 22,9 % der Göppinger Bürger im Amt bestätigten Ob geteilt: "Mit der neuen Harmonie wird alles besser!"

So geht das "Große Schlachten" in "NEUER HARMONIE" erst richtig los:

Opfer Nummer 1: die Schüler unserer Stadt .......

Der Stadtteil Ursenwang ist ja nicht Göppingen.  Es ist unzumutbar von Göppinger Schülerinnen und Schüler zu verlangen nach Ursenwang in eine Gemeinschaftsschule zu fahren! Wollen die Ablehnerinnen und Ablehner einer moderen Schulpolitik jetzt ein Gymnasium und Realschule nach Ursenwang bauen, damit die Schüler von dort nicht so weit in die ferne Hauptstadt Göppingen fahren müssen? - Wohl kaum.
Der Jugendgemeinderat war für die Gemeinschaftsschule und der Bezirksbeirat ebenfalls. Schlimm nur, dass die CDU dort dafür stimmte und die Stadträte, die im Bezirksbeirat ja sagten, nun im Gemeinderat dagegen stimmten.
CDU/FDP-FW/ VUB-FW/BAG stimmten gegen den zweitgrößten Stadtteil und das hohe Engagement von Lehrern und Eltern. Das bedeutet, dass es in Göppingen vor dem Schuljahr 2014/15 keine Gemeinschaftsschule gibt.
75 % der Ursenwanger und 68 % der Holzheimer sind am Sonntag nicht zur Wahl....das scheint im Rat niemanden zu interessieren! Also ein weiter so....

Opfer Nummer 2: Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit.....
Oberbürgermeister Till hat die Vorlage seiner Sozialbürgermeisterin für eine Gemeinschafts-schule mit seiner Unterschrift eingebracht und in der ersten Sitzung nach seiner Wiederwahl gegen seine eigen Vorlage gestimmt...dazu erübrigt sich jeder Kommentar!

Opfer Nummer 3: Haushaltsdisziplin
Ohne jegliche Haushaltseinbringung 2013 beschloß der Gemeinderat 190.000 € sofort für Springbrunnen, Pergulen und weitere Stadtparkverschönerungen auszugeben. Da dürfte es den Eltern, Lehrern und Kindern der Herrmann Hesse Realschule schlecht werden...für Ihre Mensa ( 140.000 €) gab es kein Geld...

Opfer Nummer 4: Menschen die eh schon am Rand unserer Gesellschaft leben...
nach dem Motto: "Unser Park muß sauberer & schöner werden", soll ein Konzept her, dass umgehend für den neu zu gestaltenden Stadtpark die randalierenden "schlechten Jugend-lichen", versoffene Bürger und zwielichtige Subjekte aus dem Stadtpark durch Ordnungskräfte, Polizei und Stadtparkwächter  vertreibt...Zitat: "das Göppinger Harlem muß weg!"
Wie das Problem mit Suchtberatern, Streetworkern oder anderen, in die Menschen investierende, Massnahmen beseitigt und verbessert werden kann, interessiert die Mehrheit im Stadtrat leider nicht.

Opfer Nummer 5: Jugendtreff Bergfeld...
Auf Grund fehlender Mittel, kann zukünftig im Bergfelder Jugendtreff keine sozialpädagogische Kraft mehr eingesetzt werden. Ein Jugendtreff mit jahrzehntelanger Tradition. Auf Nachfrage der LINKEN bestätigte die Sozialbürgermeisterin Zull, dass gerade mal € 27.000 fehlen, deshalb müßte umstrukturiert werden und sei keine Stelle für das Bergfeld mehr übrig.
Der Antrag der SPD und der LINKEN, nach dem vorangegangen Muster der sofortigen Freigabe von 190.000 € für den Stadtpark, 27.00 € sofort in die Jugend unserer Stadt zu investieren wurde von FDP-FW/CDU/ Teilen der VUB-FW und BAG abgelehnt.
Vor Monaten teilte uns der Landrat im Gemeinderat mit, dass wir als einzige Stadt in der Region Bevölkerung verlieren. Von 58.000 Einwohnern hat Göppingen gerade mal noch 8500 Menschen zwischen 14 Jahren und 30 Jahren....Der Rat hat gestern mit dieser Entscheidung "klug" in die Jugend und Familien und damit in die Zukunft investiert!

....Mahlzeit...wohl bekomme diese politische Kost in destruktiver Harmonie!

Göppingen, den 19.10.2012
         Christian Stähle
                Stadtrat

 

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