Die AfD fischt nun auch in Göppingen
Dass der Kreis Göppingen genug "braune Sümpfe" hat, in denen Frau Petry fischen kann, ist nicht erst seit den Aktivitäten der inzwischen verbotenen - Autonomen Nationalisten - klar.
KREISVERBAND DIE LINKE.GÖPPINGEN & GEISLINGEN
PRESSEERKLÄRUNG:
Die AfD fischt nun auch in Göppingen mit rechtspopulistischem Gedankengut!
Der Kreisvorstand der Partei DIE LINKE hat sich auf seiner letzten Sitzung mit der Stippvisite der Bundesvorsitzenden der AfD, Frauke Petry, befasst. Es ist nach den Berichten der letzten Wochen alles andere als erstaunlich, dass rund 150 Bürger_innen zum Wahlkampfauftakt der als äusserst rechtsaussen zählenden Partei kamen. Dass der Kreis Göppingen genug "braune Sümpfe" hat, in denen Frau Petry fischen kann, ist nicht erst seit den Aktivitäten der inzwischen verbotenen - Autonomen Nationalisten - klar.
Der 2. Vorsitzende, Stadt- & Kreisrat Christian Stähle:
"Brauchen wir eine AfD im Kreis, wo wir doch schon eine recht biedere und konservative CDU vor Ort haben? Was trieb die Bürger_innen nach Süßen in den Löwen? Fragen, die sich vor allem das sogenannte `politisch bürgerliche Lager´ stellen sollte."
Laut SüdwestPresse/NWZ klagte Frau Petry über die „Konsensparteien“, dass AfD-Veranstaltungen oft gestört werden und dass Frau Petry sich an die Weimarer Zeit erinnert fühlt. Dass Frau Petry ebenso wie ihr faschistoider Parteifreund, der Thüringer Fraktionschef Björn Höcke, Geschichtsklitterung betreiben wundert längst nicht mehr. Richtig ist nur an dem Vergleich mit der Weimarer Republik, dass die Konservativen die Faschisten an die Macht hieften. Da scheint die AfD ja jetzt richtig an der Zeit zu sein.
Die Migrations- & Frauenbeauftragte des Kreisvorstandes Melek Kandilli:
"CSU und Teile der CDU machen mit ihrer ebenfalls ultra rechten Wortwahl und angestrebtem Politikwechsel in der Asylpolitik, AfD und PEGIDA mehr und mehr hoffähig."
Da Frau Petry ausgerechnet die [...linksextreme Szene hebelt staatliche Gewaltenmonopol aus...] als Hetze in den Raum stellt, zeigt, dass sie sich nicht auf ihren Besuch in BaWü vorbereitet hat und von der Gegenwart genauso wenig weiß, wie über die Vergangenheit, außer, dass sie diese verfälscht.
Der Kreisvorsitzende Thomas Edtmaier, der am sogenannten `Schwarzen Donnerstag´selbst im Stuttgarter Schlosspark dabei war:
"Ausgerechnet im Filstal, in Süßen, mit seiner Nähe zu Stuttgart und dem `Schwarzen Donnerstag´ bei der Demo zu S21 und den kürzlich erfolgten Urteilen zu dem Polizeieinsatz, dürften ihre "linksextremistischen Angst- und Hetzparolen, außer beim "Brauen Sumpf", eigentlich niemand mehr glauben."
Die nächste Lügengeschichte, dass zehn Prozent der Asylbewerber straffällig werden, ist dennoch die Höhe unter dem ganzen brauen Müll, den AfD und Konsorten verbreiten und Frau Petry frech dreist an diesem Abend in Süßen wieder kundgetan hat.
Der 1. Vorsitzende Thomas Edtmaier weiter:
"Hier gibt es wieder mal keine Beweise für die Lügengeschichte, sondern nur eine dahingestellte, verlogene und rassistische Hetze. Aber im Aufbauen von Drohgebärden und dem anschließenden Zusammenstürzen dieser Unwahrheiten ist die AfD schließlich ja auch schon meisterhaft, dass haben wir im Fernsehen schon live erleben können. Im Übrigen, wenn dies stimmen würde, dann wären auch 8,8 Millionen der in Deutschland lebenden Bevölkerung kriminell."
Dass Frau Petry hier im braunen Gewässer fischt, ist ihr und der ganzen AfD wohl bekannt und natürlich auch beabsichtigt. Hierbei nimmt sie all zu gerne Biedermänner(-Frauen) und Brandstifter_innen mit - die sogenannten "besorgten Bürger_innen".
Abschließend stellt der jugendpolitische Sprecher des Kreisvorstandes, Stadt- & Bezirksbeirat Philipp Siemer fest:
"Uns als LINKE ist es deshalb wichtig, der Bundesvorsitzenden der AfD KEIN PETRY HEIL im Kreis Göppingen zu wünschen!
Wir werden auch weiterhin mit "ALLER KRAFT" das Austrocknen der Braunen Sümpfe verfolgen!"
Göppingen, den 15.12.2015
René Niess
Medienbeauftragter
