Dr. Frick ließ die Gemeinderatsitzung durch den OB unterbrechen, um die eigenen wackeligen Reihen mit einer "Nebelkerze" auf seine "Tigerenten-Schmuse-Linie" zu trimmen. Bedauerlicherweise bröckelt der Widerstand der wenigen aufrechten Sozialdemokraten innerhalb der Fraktion zunehmend. Die SPD im Göppinger Gemeinderat hat leider wieder bewiesen, dass sie nur noch ein Anhängsel der schwarzgelben "Tigerenten"-Fraktionen sind. Erneut hat die SPD Fraktion eine Chance vertan, zusammen mit VUB, Grünen und Linken neue Mehrheiten zum Wohl der Göppinger Bürger zu schaffen. Eine Erhöhung des Turmes ist nur eine Verlagerung des Problems um einige Meter nach oben. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Belege, dass die Erhöhung des Funkturms den gefährlichen Strahlungssmog verringert. CDU/SPD/FDP können richtiger Weise nur einer Schalldämmung in der EWS Arena zustimmen, wenn ein aussagekräftiges Gutachten vorliegt. Deshalb ist es geradezu ein Hohn, wenn auf "Hörensagen" und auf Grund der Aussagen des Betreibervertreters des Landes, angeblich bürgerfreundliche Kompromisse erfunden werden. Hier geht es nicht um einen weniger wichtigen Hörkomfort einer Halle, sondern um eine gesundheitsgefährdende Entscheidung. Die Missachtung existenzieller Ängste der Bürger durch CDU/FDP/SPD und das Abschieben der Argumente und Einwände der Faurndauer Bürgerinitiative in die Bedeutungslosigkeit, ist für mich ein kommunalpolitischer Skandal. Christian Stähle, Stadtrat Die Linke, Göppingen
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