Zum Hauptinhalt springen

Ein guter Tag für den Göppinger Stadtpark und die Stadtentwicklung !

Die Rangfolge "Ei und Huhn" sollte in den Planungen zur Stadtentwicklung Vorrang haben. Die Nachfrage regelt den Bedarf! Sowohl die Tourismusbranche, als auch die Hotelerie in Göppingen liegen am Boden. Erst müssen touristische Anreize geschaffen werden. Auch die Frage nach Tagungsangeboten spielt hier eine Rolle. Erst wenn diese Fragen zufriedenstellend gelöst sind, kann die Hoteldiskussion wieder konkret in Angriff genommen werden. Die Standortfrage spielt in diesem Kontext dann die entscheidende Rolle und ist nach Auffassung der LINKEN neu zu überdenken!

Die Einschätzung der NWZ ist in soweit richtig, dass der Hotelsektor in unserer Stadt weiterentwickelt werden muß. Ein 4 Sterne Hotel wäre sicherlich, für ein Stadt wie Göppingen, ein sinnvolles zusätzliches Angebot. Aber nicht ohne eine Infrastruktur, die das Projekt auch erfolgreich in wirtschaftlicher Hinsicht unterstützt.

Aber schon gleich gar nicht gehört das Hotel in oder an den Stadtpark!

Wenn überhaupt, dann setzt sich DIE LINKE im Gemeinderat für den Standort Barbarossa Therme und EWS Arena ein. Möglichst sollte das Hotel sogar unterirdisch mit beiden Objekten verbunden sein. Dies würde ein Hotel eng an den Wellnessbereich anbinden und auch im Unterhaltungssektor dicht am Geschehen liegen.

Ein zusätzliches Parkhaus, das von der Stadt betrieben würde, könnte so auch Einnahmen aus dem Bäder/Veranstaltungs und Hotelbetrieb generieren.

Dies sind zeitgemäße und zukunftsorientierte Überlegungen.

Beim Hotelprojekt städtische Grünanlagen zu zerstören und eine Lage zu wählen, die keinerlei direkte Wellness und Freizeit Anbindung hat, sind keine zielführende Planung in die Zukunft unserer Stadt!

Das erneute Scheitern von OB Till am Stadtpark ist ein guter Tag für Göppingen!

Christian Stähle

Stadtrat

Zurück zum Kopf der Seite