Zum Hauptinhalt springen

Ein Umdenken in der Politik ist überfällig!

Am 26. April 1986 gab es im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl eine gewaltige Explosion. Die aufsteigende radioaktive Wolke verseuchte weiträumig die Region und zog in abgeschwächter Form auch über Nord- und Westeuropa hinweg. Die meisten Todesfälle sind auf die Spätfolgen der Verstrahlung zurückzuführen. Dazu gehören Krebserkrankungen, Immunschwäche-Krankheiten (so genanntes Tschernobyl-Aids), Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen (Selbstmord). Je nach Standpunkt der Betrachter schwanken die Zahlen über alle Tschernobyl-Opfer heute zwischen 10.000 und über 250.000.

In Europa, vor allem in den am meisten betroffenen Gebieten in Weißrussland und der Ukraine, sterben noch heute Unbeteiligte an den Folgeschäden von Tschernobyl. Vor allem die Krebs- und Kindersterblichkeitsraten steigen in den stark verstrahlten Gebieten explosionsartig an. Der medizinische Zustand der Kinder, die heute auf den verstrahlten Böden aufwachsen, ist erschreckend. Zudem werden die Folgen sich nicht auf die heutige Generation beschränken. Tschernobyl ist eine Katastrophe, die niemals endet.

Damals war ich 25 Jahre alt und habe gehofft und gebetet, soetwas nicht noch einmal zu erleben.

Heute ein Viertel Jahrhundert später, am 13. März um 14:00 Uhr steht fest:

In der AKW Anlage Fukushima sind 2 Reaktoren zumindest teilweise durchgebrannt, was eine partielle Kernschmelze bedeutet. In weiteren 4 Reaktoren der Anlage wird die Kühlung durch den Stromausfall immer kritischer! Der betroffenste Reaktor 1 von 16 weiteren (14 sind in Betrieb) ist von 1970 und sollte eigentlich im März diesen Jahres vom Netz gehen.

DIE LAUFZEIT WURDE VERLÄNGERT!!

Japan und die Welt steht vor einer Atomaren Katastrophe ungeahnter Tragweite.

Herr Westerwelle will die Kühlsysteme der Deutschen AKWS überprüfen, Frau Merkel will nun alle Atomkraftwerke überprüfen lassen, Herr Röttgen sprich von dem "Auslaufmodell" Atomkraftwerke!

Die SPD und Grünen wollen einen Ausstieg auf Raten. Meine Partei und ich wollen ein umgehendes Abschalten!

Diese Katastrophe taugt nichts für den Wahlkampf- aber sie muß die Politik zum Umdenken veranlassen!

- Ölkatastrophe im Golf - es wird kurzfristig die Tiefenbohrung eingestrellt, dann ein weiter so...

- das Öl geht in 30 Jahren aus, die Alternativen werden nur schleppend vorangetrieben, die Autoindustrie / Energiewirtschaft und Industrie macht einfach so weiter......

- die Ozonlöcher sind da, Konferenzen die Millionen kosten machen Mini-Schritte, das eigentliche Ergebnis, weiter so,...

- Die Pole schmilzen, der Klimawandel hat begonnen, Änderungen sind schädlich für den Profit, also das Credo: Weiter so!......

- Unsere Lebensmittel werden verseucht, jetzt will die Politik stärke Kontrollen, wie nach jedem Lebensmittelskandal und es geht weiter so......

- Die größte Bankenkrise der Geschichte schlug zu und Politik kann sich abermals nicht zu gravierenden Einschnitten in das Wirtschafts/Banken und Börsensystem durchringen, der entfesselte Kapitalismus macht weiter so......

- Deutschland hat die höchste Kinderarmut seiner Geschichte, die Politik macht kleine Korrekturen und streitet sich um 5 .- €, am Schluß gehts so weiter....

Ist unsere "politische Kaste" überhaupt noch handlungsfähig oder ist sie im Blick auf Machterhalt, als zunehmend abhängiger Vasall der Wirtschafts- und Geldmacht nur noch bereit, mit dem Rücken an der Wand, kleinst mögliche Entscheidungen zu treffen, die nichts grundlegend verändern und bewirken? Geht der Politik die Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit endgültig verloren?

Der heutige Tag ist für mich als Politiker ein Tag des "mit sich ringens" ! Will und kann ich dieses "politische Geschäft" weiter mittragen? DIE POLITIK MUSS ENDLICH AUS DER ROLLE DES "REAGIEREN AUF KLEINSTEM NIVEAU" KOMMEN! Zukunftsorientietes Gestalten bedarf unbequemer, schmerzlicher und ehrlicher Politik!

SCHLUSS MIT DER KRISEN - UND SCHADENS VERWALTUNG! DIE POLITIK MUSS ENDLICH WIEDER DAS HEFT DES HANDELNS IN DIE HAND NEHMEN: "Die Zeit des Zauderns, der halbherzigen Massnahmen, der Ausreden, der Selbsttäuschung und der Verzögerungen geht dem Ende zu. Stattdessen treten wir ein in eine Periode der Konsequenzen. (Winston Churchill, Englischer Premier, *1874 + 1965 )

Ja, ich kämpfe weiter: HARTNÄCKIG - KONSEQUENT - LINKS

Sonntag, den 13. März 2011

Christian Stähle Stadtrat

Landtagskandidat

Zurück zum Kopf der Seite