Filstalstrecke
Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" am kommenden Freitag im Kreistag
DIE LINKE. IM KREISTAG - LANDKREIS GÖPPINGEN
Filstalstrecke - Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" am kommenden Freitag im Kreistag
Sehr geehrte Damen und Herren,
TRAURIG ABER WAHR - Ich bin sprachlos, und das bei mir......
Diese Mail erreichte mich heute:
Sehr geehrte Empfänger,
nachfolgend schildere ich einen neuen, aktuellen Vorfall von der Filstalbahn, den ich an die Verantwortlichen der Deutschen Bahn geschickt habe.
Wann wird hier endlich der Kunde ordentlich behandelt und pünktlich transportiert, für das viele Geld welches wir durch Jahresabo im Voraus zahlen?
Beste Grüße,
Diesen Brief habe ich im Original auch an den Verkehrsminister von Baden-Württemberg Herrn Hermann geschickt.
Ich fordere Sie hiermit auf zu dem Vorfall schriftlich Stellung zu nehmen und uns eine angemessene Entschädigung zukommen zu lassen.
Vielen Dank.
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Lieber Leser, liebe mitleitende Pendler,
ich werde heute hier nichts schlecht reden – wie es unser Verkehrsminister behauptet – nein, ich schildere nur und wahrheitsgemäß unser heutiges Erlebnis auf der Filstalbahn.
Meine Frau und ich wollten als Pendler den RE 19255 16:31 ab Stuttgart nach Süßen für die Heimfahrt nutzen. Dieser Zug ist dann aber leider wegen einer Weichenstörung im Filstal ausgefallen.
Unser erster Gedanke, hoffentlich hat die Taube das überlebt und geht es ihr gut?
Also planen wir dann für uns den RE 19259 um 17:31 Uhr.
Dieser hat dann allerdings in der Abfahrt in Stuttgart schon ca. 25 Minuten Verspätung, aber ich möchte hier nicht kleinlich erscheinen.
Nach einer nicht kommunizierten Überholung in Plochingen erreichen wir dann in Göppingen das „Abstellgleis“.
Hier erklärt uns der Zugführer, dass er heute hier die 20 Minuten Pause einlegt, die laut Fahrplan erst in Geislingen (Steige) fällig wären.
Die Stimmung im Zug können Sie, beim Lesen dieser Schilderung, sicher spüren.
Und jetzt kommt die Pointe.
Neben vielen anderen Rauchern ist dann auch meine Frau ausgestiegen, um die Zeit mit einer Zigarette auf dem Bahnsteig zu überbrücken.
Dann aber „verriegelt“ der Lokführer plötzlich unangekündigt die Türen und fährt nach ca. 10 Minuten ohne Ansage schon wieder los. Alle Raucher haben keine Info bekommen und stehen völlig schockiert auf dem Bahnsteig und müssen zusehen, wie ihr Zug wegfährt.
Meine Frau hatte keine Handtasche dabei, keine Fahrkarte, keine Jacke, kein Handy, weil – ich saß als Nichtraucher ja noch im Zug und ihre Sachen waren bei mir im Zug!
Ich musste dann mit 35 Minuten Verspätung in Süßen ankommend mit dem Auto zurück nach Göppingen fahren um meine Frau dort abzuholen.
An dieser Stelle bin ich sehr gespannt auf die Erklärungen unseres Verkehrsministers, den Verantwortlichen der Deutschen Bahn und vor allem auf die Entschuldigung und Entschädigung der Deutschen Bahn.
Beste Grüße aus dem Filstal
