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Für die OB-Wahl am 14.10.2012 Stadtrat Christian Stähle

 

 

PRESSEMITTEILUNG:

DIE LINKE. im Kreis stellte zusammen mit Ihrem Kandidaten für die OB-Wahl am 14.10.2012, Stadtrat Christian Stähle, das 17 Punkte Wahlprogramm, Plakate, Folder, Giveaways etc. in einer Pressekonferenz in der Stadthalle Göppingen vor.

Gestern Nachmittag, fand in den am heutigen Donnerstag wiedereröffnenden Restaurant der Stadthalle Göppingen, die Pressekonferenz der Kreis- LINKEN zur OB - Wahl 2012 statt. Die Räumlichkeiten sind auch in gewisser Weise ein zusätzliches Zeichen für die Forderung der LINKEN, dass in unserer Stadt ein dringender Kurswechsel von Nöten ist. War es doch geradezu der typische 8-jährige "Nicht-Führungsstil" des jetzigen Amtsinhabers Guido Till, den "STILLstand" nur zu verwalten und zu pflegen. Erst auf Druck der LINKEN im Gemeinderat und anderer Fraktionen, hatte die Stadtverwaltung die Energie gefunden, endlich eine nutzungsgerechte Verpachtung, des stadteigenen Restaurants in der Göppinger Stadthalle, in Angriff zu nehmen, nachdem wie bei den "Turmgepsinnsten" auf dem Hohenstaufen, die "Hotelgroßmannssucht" im Stadtpark, ebenfalls zum Glück für die Stadt, von Ihm als weiteres Waterloo verbucht werden musste.

Nach der Begrüßung durch den Kreisgeschäftsführer Thomas Edtmaier, stellte Christian Stähle, dass OB - Wahlprogramm der LINKEN im Kreis für die nächsten 8 Jahre in Göppingen vor. Wie Thomas Edtmaier zuvor, machte auch er nochmals deutlich, dass seine Kandidatur eng mit dem Kreisvorstand und durch ein einstimmiges Votum der Ortsmitgliederversammlung getragen wird. So meinte Christian Stähle vor der laufenden Kamera des Regional-Senders:

"Wir sind ein Team, ich fühle mich getragen von meiner Partei, deshalb finden Sie auch im Gegensatz zu den OB-Wahlplakaten in Stuttgart auf unseren, klar und deutlich, das Logo meiner Partei. Ich bin stolz auf meine Partei und muss diese nicht verstecken. Auch sollte der Bürger und die Bürgerin klar erkennen können was er wählt und wer wo drin steckt!"





Auch machte der die zweigleisige Strategie deutlich:

"Natürlich wollen wir den Bürger_innen aufzeigen, das der jetzige Amtsinhaber der falsche Mann an der Zukunftsschaltsstelle unserer Stadt ist. Allerdings geht es nicht nur um die Abwahl von Guido Till, sondern auch um Inhalte. Deshalb fordern wir zwar mit unserem einen Themenplakat den:
STILLstandABWÄHLEN,
machen jedoch mit dem anderen deutlich, dass mit einem LINKEN Oberbürgermeister ein inhaltlicher Kurswechsel erfolgen muss, gerade auch im Gegensatz zu der Politik der Mitkandidaten:
GEGEN neoliberale Einheitspolitik FÜR einen sozial gerechten Kurswechsel,
lautet deshalb die Message des zweiten Themenplakats"

Auf Nachfrage der Stuttgarter Zeitung bezüglich seines Mutes zur Kandidatur, in Anspielung auf den Slogan des Personenwahlplakates -
"Mutbürger" wählen am 14.Oktober 2012 einen LINKEN Oberbürgermeister
erläuterte unser Stadtrat und Kandidat:

Ein Oberbürgermeister muss kein gelernter Berufs-OB sein, sondern eine Persönlichkeit mit klaren Positionen und der Kraft und Menschlichkeit, die enormen Ressourcen seiner fachkompetenten Verwaltung zu nutzen und nicht wie z.B. Herr Till durch Spaltung und Mobbing Kräfte zu verspielen. Hierzu gehört es auch dem Gemeinderat die Zukunftsperspektiven so zu präsentieren, dass eine vernünftige Arbeit möglich ist und nicht wie vom jetzigen Amtsinhaber, durch `Intrigen` und `Hinterzimmer - Gemauschle`torpedierent, die Arbeit des Rates blockiert und zerfleddert wird."

Unser Kandidat stellte unmissverständlich klar, dass es unter seiner Amtsführung Bürgernähe und Transparenz geben werde, Menschlichkeit statt arrogante Kälte und Mobbing, Begrifflichkeiten, die nicht zum patriarchalischen, arroganten und autoritären Führungsstil des jetzigen OB`s gehören"!

Zum Thema der Vorgeschichte des SPD Kandidaten meinte er:

"Weder kann ich die fristlose Kündigung des Amtsinhabers Till durch den Wittenberger Kreistag objektiv nachvollziehen noch will und kann ich die Hintergründe der Abwahl des Kandidaten der SPD in Schleswig - Holstein beurteilen. Ich beneide Herrn Sünwoldt nicht, wenn er sich wohl immer wieder rechtfertigen muss, statt sich nur auf Themen zu konzentrieren. Ich begrüße die Vielzahl der Bewerber, dies wird es Herrn Till erschweren im 1.Wahlgang die 5o+ zu erreichen.
Im 2.Wahlgang sind schon einige OB`s gescheitert! Auch finde ich es schade, dass es keine weibliche Bewerberin gibt."


Stadtrat Stähle machte als Kreisvorsitzender der LINKEN nochmals deutlich, dass nachdem nun alle Parteien/Freiwähler entweder OB Till unterstützen oder eigene Kandidaten ins Rennen schicken, DIE LINKE geradezu gezwungen war, ebenfalls eine eigenen Kandidaten den Göppinger_innen als einzige Links-Soziale´Wahlalternative zu präsentieren:

"Wenn selbst die Piraten, die nicht im Stadtparlament sitzen, einen Kandidaten ins Rennen schicken, sich allerdings in Ihrer Forderung nach mehr Transparenz gegenüber uns LINKEN allein schon darin unterscheiden, dass Sie diese Forderung inhaltslos vor sich hertragen, ist eines klar:
Meinem Verantwortungsbewusstsein, meiner Arbeit als Stadtrat und der Tatsache, dass die neoliberalen Kräfte in der Stadt sich gegenseitig unterstützen und Inhalte nicht mehr zählen, ist es geschuldet, dass ich mich zur Wahl stelle um den Bürger_innen eine demokratische Wahl mit einer echten Alternative anzubieten, damit sie am Wahlsonntag in Ihrer Politikverdrossenheit nicht zu Hause bleiben sondern zur Wahl gehen."

GERECHT GEHT ANDERS:
Deshalb, statt inhaltsgleicher "Einheitsköpfe", am 14. Oktober für Christian Stähle und einen Kurswechsel für eine sozialere, gerechtere und lebenswertere Stadt!


Göppingen, den 13. September 2012
             Andreas Scheffel

 

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