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Gerüchte werden erst dann geglaubt, wenn sie dementiert werden

                         IM GÖPPINGER GEMEINDERAT


PRESSEERKLÄRUNG:
Gerüchte werden erst dann geglaubt, wenn sie dementiert werden - und zur Farce  - wenn sie die Betroffenen auch noch selbst an die Presse geben!


Man könnte es auch "dreckige Wäsche waschen" auf hohem Niveau nennen, was Kollege Berge und Feifel da mit Stadtrat Hülscher machen, und mit internen Auseinandersetzungen an die Presse gehen. So eine unwürdige Provokation soll augenscheinlich Stadtrat Hülscher zum "freiwilligen" Verlassen der Fraktion nötigen, oder wie könnte man sonst eine solche erniedrigende Vorgehensweise gegen einen Kollegen aus den eigen Reihen verstehen:

  • "ständige Animositäten und die Fundamentalopposition gegenüber Oberbürgermeister Guido Till"
  • "Rumms-Bums-Politik"
  • "Wir hoffen, dass unsere Botschaft angekommen ist"
  • Schon vor der Sitzung in dieser Woche war über einen Fraktionsausschluss Hülschers beratschlagt worden. Für den Fall der Fälle will Feifel einen solchen Schritt weiterhin nicht ausschließen. "Rein formal wäre dies durch eine reine Mehrheitsentscheidung möglich",

(Auszüge aus dem heutigen Artikel der SüdwestPresse/NWZ  - Link zum Artikel :
http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Viel-Dampf-unterm-Kessel;art5583,1425928)

"Viel Dampf unterm Kessel" bezeichnet die NWZ klug die Situation der VUB - Freie Wähler.

In der Politik gehören klare und deutliche Wort zum Geschäft. Gerade unser überalterter Gemeinderat kennt die Ära Wehner und Strauß in seiner Mehrheit noch zu gut. Umgangsform und Stil in der Politik richtet sich nun mal nicht nach den Vorschriften eines Mädchen-pensionats des 18. Jahrhunderts.

Der Streit in der VUB hat doch rein garnichts mit der Wortwahl von Kollegen Hülscher zu tun. Fraktionsvorsitzender Feifel, der selber in seiner oberlehrerhaften Stilform nicht gerade zimperlich mit Verbalangriffen bei politischen Gegnern umgeht, und dann dazu neigt wie "Mimöschen" zu reagieren, wenn es Ihn selber trifft, hat ein ganz anderes Problem. Kollege Feifel, Felix Gerber und Dr. Frick, ach Entschuldigung, ich vergaß der offizielle Chef der BAG ist ja Herr Horn, wollen OB Till zur OB-Wahl unterstützen.

Dies wird, denke ich, Kollege Hülscher, der viel besser als andere, auch als DIE LINKE. im Gemeinderat, erkannt hat, dass die Leistungs-fähigkeit unseres OBs mehr als begrenzt ist und die menschliche Qualifikation zur Führung der Verwaltung einer Kreisstadt nicht mal ansatzweise vorhanden ist, wird eine offizielle Unterstützung der VUB für OB Till sicherlich nicht mittragen. Wenn Herr Feifel und Herr Berge Ihren Vasallen - Schmusekurs mit OB Till so weiter fahren wollen, kommt es mit Herrn Hülscher sicher zur Explosion.

Viel bedauerlicher in diesem Zusammenhang sind die Umstände dieses Richtungsstreites in der VUB, dass dieser auf dem Rücken,von für mich zwei besonders integerer und menschlich hoch anständiger Kollegen, wie Hans Bernlör und Richard Schurr, ausgetragen wird. Dieser Stil der innerhalb der VUB Fraktion von den Kollegen Feifel und Berge gepflegt und nach außen getragen wird, wird diesen "grauen Eminenzen" des Göppinger Gemeinderates, mehr als missfallen und sicherlich auch menschlich zuwider sein. So ist nicht auszuschließen, das der Richtungsmachtkampf zwischen Fraktionsvorsitzendem Feifel und Stadtrat Hülscher auch zu einer Implosion durch Richard Schurr und Hans Bernlör führen!

OB Tills Strippen ziehen und ausspielen der Fraktionen seit Monaten, ist sicherlich nicht der alleinige, aber ein mitentscheidender Grund, dass sich jenseits der LINKEN und GRÜNEN, die Fraktionen zunehmend zerflettern.

Göppingen, den 19.April 2012
Christian Stähle
       Stadtrat

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