Getroffene Hunde sollten, wenn sie bellen, wenigstens nicht Ihr Brett vor dem Kopf, als blamable Bühne verwenden.
KREIS GÖPPINGEN & GEISLINGEN
PRESSEERKLÄRUNG:
zum Artikel der NWZ vom 7.3.12 - Bestürzung über Christian Stähles "Verbalausfälle"
Getroffene Hunde sollten, wenn sie bellen, wenigstens nicht Ihr Brett vor dem Kopf, als blamable Bühne verwenden.
Es ist schon bezeichnend, für das sich selbsternannte "alt/neue bürgerliche" Lager, dass zwischen CDU/FDP-Freien Wählern - VUB sowie der BAG, kein geistiger Unterschied zu erkennen ist.
Wenn die Bürger_innen zukünftig wählen, werden sie kaum zwischen diesem politischen Einheitsbrei unterscheiden müssen.
Das Verhalten der Stadtverwaltung und der 26 Stadträt_innen bezüglich der Gründung des Bündnisses gegen Nazis, bleibt für DIE LINKE. im Kreis, ebenso wie z.B für die Verdi-Vorsitzende von Baden-Württemberg, inakzeptabel.
Wir legen allerdings Wert darauf, dass es nach dem Parteienrecht einen Unterschied macht, ob ein Mandats-träger eine Presseerklärung herausgibt oder eine Kreispartei. Die kritisierte Presseerklärung mit dem Titel:
"Zerfall des demokratischen Lagers und Anstandes! Razavi, Weißenfels, Riegert, Birk, Till und Zull laden mit Ihrem unprofessionellen, beschämenden Verhalten die Neonazis geradezu ein, in Göppingen aktiv zu werden",
war eine Erklärung des Kreisverbandes Göppingen & Geislingen und somit nicht eine solitäre Meinung unseres Stadtrates Christian Stähle.
Worte wie: unprofessionelle, beschämend, politisch unfähigen, undemokratischen Verhalten,
sind eine deutliche Kritik. Zumindest sind sie nicht abkanzelnder und verwerflicher als die Wortwahl:
"Bestürzung, Entrüstung und Abscheu, die verbalen Ergüsse"
der politischen Gegenseite.
Der erneute Versuch, "Viefalt tut gut" und "Bündnis gegen Nazis" gegeneinander auszuspielen, macht weiterhin deutlich:
Das Verlassen des kleinsten demokratischen Nenners: "Widerstand gegen Rechts", macht die Unterzeichner des Pamphlets zu Steigbügelhaltern der Rechtsextremen im Kreis!
Mit dieser erneuten dilettantischen Positionierung machen Sie die Rechtsradikalen in Göppingen hoffähig.
Diese ideolögische Verbortheit im Umgang mit Nazis verkennt solche verbalen Internetaussagen bei den Göppinger Rechtsradikalen:
Tagtäglich werden wir von unseren ”Volksvertretern” der etablierten Systemparteien belogen und hintergangen. Kohl, Merkel, Wulff, usw. Das ist nichts neues mehr. Man weiß nicht ob man lachen oder heulen soll?.
Gegen volksfremde Politiker und eine verlogene Presse, die in all dem Theater brav mitspielt auf der Seite der politisch korrekt umerzogenen Gutmenschen. Es ist uns eine Ehre und eine Selbstverständlichkeit als heimattreue Deutsche, die dem politischen Ungeist der heutigen Zeit entgegen stehen, auch weiterhin aktiv zu werden für unsere Ideale und unsere Ziele.(Auszug Webseite Autonome Nationalisten)
Göppingen, den 7.3.12
Thomas Edtmaier
Kreisgeschäftsführer
