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Göppingen & Geislingen nominieren Landtagskandidaten

LINKE im Kreis setzt bei der Landtagswahl 2016 auf erfahrenes "Know - how" und neue Ideen der "Jugend"!


KREISVERBAND GÖPPINGEN & GEISLINGEN

PRESSEMITTEILUNG:  


LINKE im Kreis setzt bei der Landtagswahl 2016 auf erfahrenes "Know - how" und neue Ideen der "Jugend"!  

Vergangenes Wochenende fanden die Wahlversammlungen der Partei DIE LINKE. im Kreis, für den Wahlkreis 10 - Göppingen und den Wahlkreis 11  - Geislingen, in getrennten Versammlungen, für die Nominierung der Landtagskandidaten statt. 

Das Wahlergebnis für die jeweiligen Kandidaten fiel, in beiden Versammlungen, ohne Gegenstimmen, in lockerer Atmosphäre, in der Göppinger Gaststätte Frühlingsau.
Für den Wahlkeis - 10 Göppingen tritt erneut, wie schon 2010, der 56-jährige Kreis- & Stadtrat Christian Stähle an. Christian Stähle ist Theologe & Psychologe und arbeitet als Schulpsychologe und selbständiger Therapeut.
Der Zweit-Kandidat ist Stadt- & Bezirksbeirat Philipp Siemer. Der 23 - jährige Philipp Siemer arbeitet als Physiotherapeut.  

Für den Wahlkeis - 11 Geislingen tritt der 23 - jährige René Niess an. René Niess ist von Beruf Chemielaborant und macht zur Zeit seinen Bachelor of Science in Chemie.
Der Zweit-Kandidat ist der 50 - jährige Kreisvorsitzende Thomas Edtmaier, der bei der letzten Bundestagswahl Kandidat für DIE LINKE war.  


"Ein Machtkampf zwischen den Generationen, wie bei den GRÜNEN, ist doch nicht zwingend notwendig, oder? Demokratie will auch innerparteilich gelebt werden",

stellt René Niess, frisch gebackener Kandidat für den Wahlkreis Geislingen, zufrieden fest. Der Sprecher der Linksjugend ['solid], der Jugendorganisation der LINKEN im Kreis, weiter:  

"Ich will mit dem Anspruch einer jungen, linken Politik auf dem Fundament meiner politischen Vorbilder im Kreis aufbauen und deren erfolgreiche Politik zum einen fortsetzen und zum anderen mit neuen Akzenten zukunftsorientiert weiterentwickeln!"  


Anders als vor 5 Jahren, als das Ziel "Mappus muss weg", sowie "60 Jahre schwarze Politik in BaWü müssen ein Ende finden", im Vordergrund stand, gilt es diesmal allerdings auch deutlich zu machen, dass Grün - Rot zwar nicht auf der ganzen Linie versagt hat, aber in großen Teilen dennoch nicht vom Fleck gekommen ist. Der von vielen erwartete, spürbare Politikwechsel unter Grün-Rot ist leider ausgeblieben. Erzieher, Alleinerziehende, Erwerbslose stehen nicht im Fokus der Landespolitik. Nur weil es für den Ministerpräsidenten in der Jugend wohl mal schick gewesen ist, sich Kommunist zu nennen, ist er inzwischen eher ein "grün - getünchter", politisch "Schwarzer", der lieber über Digitalisierung, Mittelstand und Ökologie spricht, als über Menschen, die sich Tag für Tag durchs Leben kämpfen müssen." Unser Spitzenkandidat, Linken Bundesvorsitzender Bernd Riexinger hat vollkommen recht, wenn er Kretschmann z.B. als eine Art "grüne Reinkarnation von Erwin Teufel bezeichnet.“,

stellt Kreis- und Stadtrat Christian Stähle fest. Der erfahrene Wahlkämpfer in seiner gewohnten Deutlichkeit weiter:

"Die traurigste Rolle spielen dabei die "verblassten Roten", ob über Gabriel, dem kleinen Nils in Stuttgart oder den SPD-Fraktionen im Kreistag, sowie Göppinger Stadtrat, die Deutsche Sozialdemokratie hat ihr soziales Gewissen zum einen verloren und zum anderen an die CDU verkauft. Die SPD in BaWü und ihr Wirtschaftsminister Schmid wirken mehr als überforderte Buchhalter_innen, statt als Sozialdemokrat_innen der alten Brandt und Wehner SPD. In der Steuerpolitik gar überholt sie Wolfgang Schäuble noch von rechts. Die SPD ist für mich schon lange nicht mehr ein "Rotes Tuch", sondern vielmehr ein "Jämmerlicher Lappen"! Für BaWü trifft der schöne Spruch erneut zu: Wer hat uns verraten - Die Sozialdemokraten......und die Grünen waren auch dabei!"


2. Kandidat im Wahlkreis Göppingen, Stadt- und Bezirksbeirat Philipp Siemer führt weiter aus:  

"Bei einem Einzug in den Landtag muss sich DIE LINKE. zwar nicht automatisch einer grün-rot-roten Koalition verschließen, wenngleich Grüne und SPD eine Zusammenarbeit mit der LINKEN bereits abgelehnt haben, aber für mich stellt sich im Moment leider eher die Frage, wenn ich deren "kleine Brüder und Schwestern - eigentlich wurden diese früher in der SPD Genoss_innen genannt - im Göppinger Stadtrat erlebe: SIND DIE EIGENTLICH FÜR UNS KOALITIONSFÄHIG?  


2. Kandidat im Wahlkreis Geislingen, Kreisvorsitzender Thomas Edtmaier abschließend:

„Für den Wähler ist es einfach zu folgern: Reicht es nicht für Grün-Rot, sind beide bereit, mit der CDU ins Bett zu gehen. Wenn sie eine ­Zusammenarbeit mit uns ausschließen, bleibt ihnen ja nichts anderes übrig. DIE LINKE. als Finger in der Wunde der neoliberalen Einheitskräfte im Stuttgarter Landtag wird dringend gebraucht. SOZIAL, DAS MUSS DRIN SEIN und zwar im Landtag 2016! Deshalb kämpft DIE LINKE. um jede Stimme, auch bei Wähler_innen kleinerer Protestparteien.“         


   Göppingen, den 30.9.2015 
Im Namen des Kreisvorstandes
          Reinhard Basler

 

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