Grundsatzpapier der Bündnisarbeit muß Grundlage für Engagement eines jeden Menschen im Bündnis "Kreis Göppingen nazifrei" sein!
DIE LINKE. IM GÖPPINGER GEMEINDERAT

PRESSEERKLÄRUNG:
zum Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 21.4.2012
Grundsatzpapier der Bündnisarbeit muß Grundlage für Engagement eines jeden Menschen im Bündnis "Kreis Göppingen nazifrei" sein!
Das Bündnis "Kreis Göppingen nazifrei" muß sich auf sein Kernanliegen, Rechts-extremismus im Kreis zu bekämpfen, rückbesinnen. Dass es dafür mehrere Wege gibt, ist nichts neues. Dass jeder/jede seinen/ihren Weg für den Besseren hält, liegt in der Natur der Sache. Dass jeder Mensch das Recht hat selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu handeln, gilt gleichermaßen für Gruppen, Organisationen und Parteien.
Einen Anspruch auf eine "Alpha" Richtigung gibt es in einem Bündnis nicht.
Es ist notwendig, daß wir über die Unfähigkeit und Inkompetenz der Politiker_innen und Bürger_innen der Weimarer Republik hinauskommen.
Deshalb schäme ich mich für die aktuelle öffentliche Diskussionskultur im gegenseitigen Umgang. Ich bin betroffen über soviel destruktives Handeln und zwar von der einen bis zur anderen Seite!
Ich schließe in meiner persönlichen Kritik explizide KEINE SEITE aus!
Wir haben die Gegner doch nicht in den eigenen Bündnisreihen zu suchen!
Unsere erklärten Gegner sind die Nazis.
Das Plenum in Eislingen muß damit sachlich umgehen und eine längst überfällige Grundsatzerklärung, Positionspapier verabschieden, was von jedem/jeder Person oder Organisation und Partei als gemeinsames Fundament anerkannt werden muß. Damit grenzen wir niemanden aus, distanzieren uns nicht von Menschen oder schließen sie nicht aus.
Wir laden jede und jeden ein, bei uns, nach unseren "Spielregeln", mitzuarbeiten. Dann können Sympathisant_innen individuell entscheiden, ob sie sich in der Lage sehen, unter diesen Voraussetzungen, dem Bündnis angehören zu wollen!
So sollte kluge Bündnisarbeit aussehen und nicht, zum Nutzen und der Schaden-freude der Nazis, unsere gemeinsame Idee eines "nazifreien Landkreises" zu torpedieren, um am Ende unserer Bündnis in der Öffentlichkeit zu schwächen, im Ansehen zu beschädigen, womöglich, als Erfolg für die Rechtsradikalen, zu zerstören!
Mit enttäuschen, dennoch hoffnungsvollen,
solidarischen Grüßen
Christian Stähle
Stadtrat
Hier der Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 21.4.2011 "Bündnis streitet über Eierwürfe"
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.goeppingen-nazifrei-buendnis-streitet-ueber-eierwuerfe.d916b2b3-772b-4217-ad8c-94c93088f078.html
