Kreis-CDU landet im Blindflug, bei krampfhafter Suche nach Zukunftsorientierung
KREISVERBAND GÖPPINGEN UND GEISLINGEN
PRESSEERKLÄRUNG:
Kreis-CDU landet im Blindflug, bei krampfhafter Suche nach Zukunftsorientierung, wieder bei Ihrer abgehalfterten, mittelalterlichen Politik und überholten Wertevorstellungen!
Auf Ihrer gestrigen erweiterten Kreisvorstands/Ortsvorsitzenden- Konferenz setzte sich DIE LINKE im Kreis mit dem peinlichen Politikansatz der Kreis CDU (siehe Artikel NWZ/SüdwestPresse vom 5. März 2013 "CDU will an Werten festhalten" Link: http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/CDU-will-an-klaren-Werten-festhalten;art5583,1882269) auseinander.
Kreisvorsitzende Brigitte Roth:
"Frau Razavi scheint ganz zu vergessen, dass es gerade Ihre Partei war, die in fast 60 Jahren im Land unfähig war, sich gesellschaftspolitisch, der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft und den Herausforderungen der Zukunft zu stellen."
Mit dem aberwitzige n Denkansatz ...[Die Politik der CDU müsse aber immer an klaren Werten orientiert bleiben und dürfe nicht beliebig werden]... pervertiert die CDU geradezu die Aufgabe einer Partei in unserer demokratischen Gesellschaft. In einer, sich in ständigem Fluss der Weiterentwicklung befindlichen, pluralistischen Gesellschaft, bedarf es nur Parteien, die in der Lage sind, Ideologien, Religionen, Gesellschaftssysteme, Nationalitäten und den Drang des Menschen nach Individualismus so zusammenzuführen, das in einer solchen modernen Gesellschaft, Toleranz, Respekt sowie Solidarität tragende Säulen des gesellschaftlichen Miteinanders sind. Den Menschen überholte Werte, geradezu in Form einer Indoktrination nach CDU-Manier, aufzuzwingen, schreit nach einer weiteren Abstrafung durch die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land."
so Brigitte Roth weiter.
"Ausgerechnet das Gezeter der Union bezüglich der Schulpolitik ist unerträglich, heuchlerisch und macht die CDU darüber hinaus, zum Glück, lächerlich !",
so Grit Edtmaier, Sprecherin des Arbeitskreises der LINKEN für Schule, Bildung und Soziales im Kreis Göppingen. Sie macht weiter klar:
" Frau Razavi und Ihr -' Schwarze Weste ' - Mappus haben ein Bildungssystem hinterlassen, dass bis heute, die 60er Jahre, des letzten Jahrhunderts, nicht überwunden hat. Die verkorkste Werksrealschule ist ein Rohrkrepierer, G8 wurde falsch aufgezogen, indem die Lehrpläne nicht richtig angepasst wurden, bei Gemeinschaftsschulen, Ganztagesschulen, zeitgemäßen Lehrplänen, fortschrittlicher Lehrerweiterbildung, Bildung für Menschen mit Migrationshintergrund, Schulessen, etc. hat die CDU auf ganzer Linie versagt."
Andreas Scheffel, Göppinger Ortsvorsitzender ist geradezu amüsiert über die Ausage der CDU im Kreis, sie sei über die neuerliche Diskussion bezüglich S21 empört:
"Eine Partei, die auf -'Teufel und Mappus'- komm raus 'unten bleiben' will, macht mit diesen 'unterirdischen Ansichten' nur deutlich, dass diese Union unsere Gesellschaft, durch Ihren getrübten "Tunnel' - Blick, nur in die 'Tiefe' führen kann."
Auf die einsame Position der Union bezüglich des Adoptionsrechtes für gleichgeschlechtliche Paare, und der Ehe für Schwule, Lesben und Transmenschen, meint der Bundestagskandidat der LINKEN im Kreis, Thomas Edtmaier, sichtlich angewidert zu so viel Menschenverachtung:
"Es ist beschämend, das Merkel und Co. sich den Hardlinern auf Bundesebene z.B. Seehofer und Reiche und hier auf Landes und Kreisebene Razavi und Färber beugt. Die elementaren Grundrechte von Schwulen und Lesben setzt das Bundesverfassungsgericht Stück für Stück gegen den Willen von verkrusteten CDU-Kadern durch. Die FDP, ausgerechnet mit Ihrem schwulen Außenminister, kuscht vor dieser gesellschaftsfremden Politik der Union. Die Mehrheit der Bevölkerung versteht das nicht, selbst die Mehrheit der Unions-Wähler nicht. Wenn selbst das Bundesverfassungsgericht die Union nicht zum Umdenken bewegen kann, muss man sich zwangsläufig die Frage stellen, ob die Spitzen der CDU/CSU gar vorsätzlich verfassungs-feindlich handeln."
"Weil gerade unser Kreisgeschäftsführer Thomas Edtmaier von der Mehrheit der Bevölkerung spricht, möchte ich gerne etwas abschließend zu der Aussage der Göppinger CDU Ortsvorsitzenden Keppeler machen:... [Wir vertreten die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung. Deshalb sollten wir uns weder verstecken noch einem vermeintlichen Zeitgeist hinterherlaufen]..." so Stadtrat und Kreisvorsitzender Christian Stähle.
er fügt weiter an:
"Werte Frau Keppeler, 61% der Bevölkerung haben Sie 2011 nicht gewählt, soviel zu Ihrer verblendeten Aussage, Ihre Partei würde die Mehrheits-meinung vertreten. Mit der anderen Aussage haben Sie ja so recht - verstecken Sie sich und Ihre hinterwäldlerische Politik nicht, damit wir von Ihrer Art Zeitgeist weiterhin per Abschreckung verschont bleiben. Im Übrigen braucht man Geist um Zeitgeist zu erkennen. So wundert es nicht, dass die CDU weiter im Blindflug unterwegs ist."
Kreis Göppingen, den 6. März 2013
