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Kreisverband Göppingen/Geislingen sieht in der Räumung des friedlichen Zeltlagers die demkoratische Kultur langfristig beschädigt

Der Kreisvorstand Göppingen/ Geislingen, der in großen Teilen mit zahlreichen Mitgliedern am Samstag bei der Groß- demonstration in Stuttgart beteiligt war, ist empört über das provokative Verhalten der Landesregierung. Wie der Landesvorstand der Baden - Württembergischen LINKEN verurteilt der Kreisvorstand die Räumung der Zeltstadt im Stuttgarter Schloßpark. Sybille Stamm: Landessprecherin: "Der Polizeieinsatz ist völlig unverhältnismäßig. Hier handelt es sich um friedliche Proteste, dessen Ziel von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wird. Diesem mit Polizeieinsatz zu begegnen, spricht nicht für die Argumente der Landesregierung". Die Kollegin im geschäftsführenden Vorstand und Geislinger Landtagskandidatin Sabine Rösch-Dammenmiller: " DIE LINKE unterstützt die Proteste der Gegner von Stuttgart 21 und hält friedliche Protestformen wie Sitzblockaden, Baumbesetzungen, Zeltstädte und andere Formen des zivilen Ungehorsams für legitime Aktionen der Demokratie." Der Göppinger Stadtrat Christian Stähle und Landtagskandidat für Göppingen, der zufällig gestern Vormittag privat in Stuttgart war, konnte sich selbst ein Bild der Aktion machen: " Die Absicht der schwarz/gelben Landesregierung, mit massivem Vorgehen gegen Protestierende ihre Entschlossenheit zu untermauern, wird nicht aufgehen. Der Versuch die friedliche Bürgerbewegung mit diesen agressiven Aktionen zur Gegenwehr zu nötigen, um sie damit ins Unrecht rücken zu wollen, ist mehr als verwerflich!"


Thomas Edtmaier

Kreisgeschäftsführer

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