LiPi: Die QUADRIGA kommt ab September
Fraktion LINKE & PIRATEN begrüsst Beschluss des Regierungspräsidiums!
Nach der Sommerpause wird eine 2. Oberbürgermeisterin in Göppingen gewählt
FRAKTION LINKE. & PIRATEN
im Göppinger Stadtrat
PRESSEERKLÄRUNG:
Die QUADRIGA kommt ab September - Fraktion LINKE & PIRATEN begrüsst Beschluss des Regierungspräsidiums!
Nach der Sommerpause wird eine 2. Oberbürgermeisterin in Göppingen gewählt
Die ständigen Querelen mit seinen 1. Bürgermeister_innen, die neue Affäre "Bebauungsplan Galgenberg", sowie das beginnende Waterloo "Dittlau" haben Folgen. Schließlich munkelt man nicht umsonst hinter den Rathausmauern bereits von der "Renftle- Dämmerung", dessen Entmachtung durch OB Till, ähnlich wie bei O.Brinker, Renftles, von OB Till weggemobbtem, Baubürgermeister- Vorgänger. Dies und mehr zeigten nachhaltige Wirkung in Stuttgart beim Regierungspräsidium.
Die weiteren aktuellen Pannen von OB Till, wie "Wachhäusle" auf der Brücke (was plötzlich kaum mehr besetzt ist), Pumptrack-Bau in Faurndau mit nachgereichtem Beschluss, Sponsoringvertrag mit dem CDU-nahen Unternehmen seines Kreistagskollegen, Misserfolge bei seinem Streit mit der Parkhausgesellschaft am Kornhausplatz, Verpachtungspannen des Stadthallenrestaurant, der beinahe Verlust der nächsten persönlichen Referentin, ganz abgesehen von den ständigen Auseinandersetzungen mit unserer Fraktion, was zu einer Klage durch uns beim Verwaltungsgericht wegen Mandatsbehinderung führt, haben beim Regierungspräsidenten Reimer und seiner kommunalen Aufsichtsbehörde zu einer spektakulären und zukunfsweisenden Entscheidung geführt.
Erstmals in der Geschichte von Baden-Württemberg zieht die Aufsichsbehörde durch eine solche Anordnung die Reissleine:
OB Till bekommt eine gleichberechtigte Oberbürgermeisterin zur Seite gestellt!
Die Zerfaserung seiner Handlungen führt zur Schaffung einer QUADRIGA an der Spitze der Stadt Göppingen.
Mit einer zusätzlichen Oberbürgermeisterin, 1. Bürgermeisterin und einem Baubürgermeister muss sich OB Till nun seine Aufgaben ab September teilen. Dies soll seinem absolutistischen Führungsstil ein Ende setzen.
Gewählt wird am 23.09.2018
OB Till gehört der CDU an, Baubürgermeister Renftle gilt als dem bürgerlichen Lager nahe, 1. Bürgermeisterin Cobet kam über die FDP. Spannend ist nun wie SPD, GRÜNE versuchen werden diese neue Position politisch für sich zu reklamieren.
Vor der letzten Wahl schien das Kräfteverhältnis noch klar. Bei einer klaren Mehrheit wären Absprachen auch sehr wahrscheinlich. Wählt ihr unseren Vorschlag, dann wählen wir euren - dieses Muster hatte jahrelang funktioniert. Bei der Wahl der 1. Bürgermeisterin allerdings nicht, die SPD ging leer aus. Wegen der unübersichtlichen Mehrheitsverhältnisse könnte es neben Till, einer 1. Bürgermeisterin und einem Baubürgermeister zu einer Oberbürgermeisterin, einer vierten Kraft noch unbekannter politischer Herkunft, kommen.
Am Mangel an Interessenten dürfte die Kür eines vierten Posten an der Göppinger Rathausspitze nicht scheitern. Hinter vorgehaltener Hand werden politische weibliche Schwergewichte gehandelt, wie z.B. die frühere Landesvorsitzende der SPD Ute Vogt (MdB), die letzte Vizepräsidentin der GRÜNEN des Baden-Württembergischen Landtages, Brigitte Lösch(MdL), mit familiären Kreiswurzeln. Auch Karin Binder(MdB, a.D.), die von 2005 bis 2017 für die LINKE. in Baden-Württemberg im Bundestag saß, werden Ambitionen nachgesagt. Alle verfügen über langjährige Erfahrung in der Politik und was noch viel wichtiger ist, sie gelten als durch aus machtbewusst und würden sich von OB Till nicht einschüchtern lassen!
Mehr starke Frauen in der Verwaltung und speziell an der Seite, als gleichberechtigte Kollegin, von OB Till würden unserer Stadt sicher gut tun.
Göppingen der 1. April 2018
Fraktion LINKE. & Piraten
