Zum Hauptinhalt springen

LiPi: Nachbau Apostelhotel

Ob OB TILL weiß, dass fremde Federn auch ihm nicht stehen?!


PRESSEERKLÄRUNG:

Nachbau Apostelhotel - Ob OB TILL weiß, dass fremde Federn auch ihm nicht stehen?!

 

Die Fassade des Apostelhotels soll nun, Dank der Investition und dem Einlenken des Eigentümers, zumindest durch eine Rekonstruktion nach dem Abriss erhalten werden. Über diesen sinnvollen Kompromiss freut sich natürlich die Fraktion LINKE & PIRATEN, die sich vehement für den Erhalt des Gebäudes einsetzt.

 

Dennoch stellt Stadtrat Philipp Siemer verärgert und enttäuscht fest:
"Dass dabei die NWZ die kleinste Fraktion in ihrem Kampf um den Erhalt des Apostelhotels zu erwähnen vergisst, ist leider nichts Neues bei kommunalen Erfolgen. Uns müssen Erfolge doch nicht zugeschrieben werden! Es war ja auch ganz unwichtig zu erwähnen, dass sowohl DIE LINKE durch Kollege Stähle in der letzten Amtszeit des Stadtrates, als auch wir in dieser Amtszeit als Fraktion aus PIRATEN und LINKE, sich nicht weniger minder für den Erhalt des Apostel Hotels, eines der wenigen noch historisch stadtprägenden Objekte, eingesetzt haben. Ja liebe NWZ, der Stadtrat stimmte sogar dem Antrag unserer Fraktion in den Haushaltsberatungen 2015 zu, eine  Bürgerbefragung, zum Erhalt des Apostelhotels einzuleiten. Das ist natürlich nicht erwähnenswert."

 

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzender Michael Freche weiter:
"Schlimm finden wir allerdings die unverblümte Geschichtsklitterung bei diesem Thema des OB und traurig ist, dass ihm diese Darstellung die Presse auch noch durchlässt! Der OB scheint vollkommen verdrängt zu haben, dass er jahrelange alles andere als aktiv für den Erhalt stand. Frei nach dem Motto seiner CDU und anderer im Stadtrat vertrat er die Meinung: Wer zahlt, schafft an, der Erhalt ist dem Investor nicht zumutbar. Aus die Maus - ABRISS!"

 

Fraktionsvorsitzender Christian Stähle erinnert:
"Er ging sogar soweit, dass er den Beschluss des Gemeinderates zu einer Bürgerbefragung, der auf Antrag der LiPi-Fraktion  2015 zustande kam, aushebelte und bis heute die Rechtsauffassung des RP zur Bürgerbefragung unter Verschluss hält, sowie dessen Antwort nicht veröffentlicht. Dieses schlug damals der Stadtverwaltung eine Variante vor, die die Bürgerbefragung möglich gemacht hätte. Er berief sich auf das Briefgeheimnis, obwohl das RP einer Veröffentlichung seinerseits zugestimmt hatte."

 

Michael Freche sichtlich zufrieden über den Misserfolg von OB Tills Lethargie:
"Bürgermeinung, der Einsatz vieler Stadträte und des Gestaltungsbeirats wirkten auch ohne Mitwirken des Stadtoberhauptes!

Dass nun ausgerechnet der Investor mehr Demokratieverständnis und Bürgernähe besitzt als er selbst, damit konnte OB Till nicht rechnen. Auch dass der Investor die Fachmeinung des Gestaltungsbeirates höher als OB Till einschätzte, ist bemerkenswert. Der Investor machte klar, dass erdie Diskussion in der Bürgerschaft und im Gemeinderat intensiv verfolgt habe. Ziel sei es, den Göppingern das Hotel „wiederzugeben“."

 

Betroffen und entsetzt ergänzt Stadtrat Stähle:
"Dass Till doch hingegen noch am vergangenen Freitag ganz alleinherrlich, als "Sonnenkönig" unserer Stadt erklärte - [... Der Gestaltungsbeirat soll uns begleiten, aber er ist nicht das ‚Oberste Gericht´...]. ist eine Frechheit und vollkommen respektlos gegenüber der Arbeit des Gestaltungsbeirates und seiner engagierten Fachleute. Auch der Gemeinderat, Herr Till, ist weder das oberste Gericht, noch sind Sie, der Oberbürgermeister, der "Oberste Richter"! Allein dieser Vergleich macht deutlich, welches Amtsverständis Sie als sich anscheinend selbsterhobenen "Sonnenkönig" Göppingens haben. Sich im Glanze anderer zu sonnen ist schäbig... und nicht vergessen Herr Till..... auch der Sonnenkönig wurde von den Bürgern zu Fall gebracht!"

 

Stadtrat Freche gibt auch zu bedenken:
"Dass er hierbei, wie so oft seit Jahren, die Arbeitsleistung seiner Stellvertreter_innen oder Baubürgermeister unter den Tisch kehrt, ist ebenfalls nichts Neues. Doch wenn sich jemand in der Stadtverwaltung bei dieser positiven Wendung mit dem nun geplanten "Nachbau" überhaupt den Schuh einer positiven Beteiligung anziehen darf, ist das Baubürgermeister Renftle. Dieser hat lange im Hintergrund für eine positive Lösung gekämpft."

 

Abschließend ergänzt Stadt & Bezirksbeirat Philipp Siemer:
"Umso beschämender ist das jetzige Auftreten des OB. Er schmückt sich mal wieder mit den Federn anderer, um sein eigenes Nichtstun zu kaschieren."

 

Göppingen, den 03.07.2017

Fraktion LINKE & PTIRATEN

Zurück zum Kopf der Seite