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LiPi - Peinlicher Heimattage Auftakt in der Stadthalle Eislingen

Nur 3 Göppinger Ratsmitglieder nahmen an gemeinsamen Treffen teil!


PRESSEERKLÄRUNG:

Peinlicher Heimattage Auftakt in der Stadthalle Eislingen - nur 3 Göppinger Ratsmitglieder nahmen gestern Abend an dem gemeinsamen Treffen der Gemeinderäte der Städte Ebersbach, Uhingen, Göppingen und Eislingen teil!  

Stadtrat Philipp Siemer erklärt: "Gestern, am Donnerstag, den 23.4.2015, hatten die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Städte Ebersbach, Uhingen, Göppingen und Eislingen zu einer, von OB Till an diesem Abend mehrfach als "Historisches Treffen" aller Stadträte beschworenen, "gemeinsamen Ratssitzung in die Stadthalle Eislingen eingeladen. Anlass war die Idee von Oberbürgermeister Till, die Heimattage zwischen 2019 und 2022 gemeinsam zu veranstalten. Favorisiert wird allerdings 2020, da in diesem Jahr Ebersbach seine 850 Jahrfeier begeht. Die Räte der Städte Eislingen, Uhingen und Ebersbach waren mehr als respektabel vertreten."  

Stadtrat Christian Stähle führt weiter aus: "Dass allerdings die kleinste Göppinger Fraktion zur stärksten Fraktion an diesem Abend aus Göppingen mutiert, hätte sich OB Till sicherlich nicht in seinen kühnsten Träumen vorgestellt. Wir müssen zugestehen, wir auch nicht! Kollege Freche, der am Nachmittag noch an den Ausschußsitzungen teilnahm, musste, trotz geplanter Teilnahme, überraschend aus familiären Gründen nach Hause. Mit ihm wären wir dann sogar als Fraktion komplett gewesen."

Außer den zwei Vertretern der LiPi-Fraktion war nämlich nur die FDP/FWG Fraktion mit einem Ratsmitglied vertreten. Oberbürgemeister Tills Parteikolleg_innen der CDU Fraktion, die Fraktionen von SPD - FWG - GRÜNE trugen nichts zu OB Tills Vision bei!  


SIE BLIEBEN EINFACH ALLE FERN!  

OB Heininger erklärte allerdings auf Nachfrage öffentlich, warum nicht mehr Informationen an die Räte gegangen ist: "Da die Ratssitzungen nicht alle am gleichen Tag stattfinden, wollten wir nicht unterschiedliche Informationsstände in den einzelnen Gemeinderäten erzeugen."  Diese Überlegung der Rathauschefs ist nicht kategorisch von der Hand zu weisen. Allerdings konnte man im Anschluss an die Veranstaltung in Gruppengesprächen erkennen, dass es der Eislinger OB verstanden hatte, auf dem kleinen Dienstweg, seinen Ratsmitgliedern die Wichtigkeit der Veranstaltung zu verdeutlichen. Bürgermeister Vogler gab sogar vom Podium aus zu, dass es im Vorfeld in Ebersbach erste Meinungsfindungen gab.  

Philipp Siemer merkt mit einem Augenzwinkern an: "Bei OB Till klappt es ja bekannterweise nicht wirklich mit dem vertrauenvollen Umgang mit seinem Rat."  

Stadtrat Stähle schmunzeld weiter: "Da änderte auch das traditionelle, "donnerstägliche Wurstessen" auf dem Marktplatz von OB Till mit seinem CDU Fraktionsvorsitzenden in der Sitzungspause oder zu Ende der Sitzungen nichts. Zumindest gingen die beiden Herren zwar gestern wieder, wie immer, ne "Rote" fassen, aber dann hat die CDU ihren OB Till einfach alleine nach Eislingen fahren lassen!"

Es muss bitte sich nochmal vor Augen gehalten werden: Eingeladen wurden sozusagen zu einer Sitzung aller vier Gemeinderäte.  


Die gewünschte "Probeabstimmung", die den Rathauschefs zu einem Signal der bereits von ihnen angemeldeten Bewerbung beim Land am Ende der Veranstaltung dienen sollte, war so nicht besonders aussagekräftig!  

Stadtrat Michael Freche stellt deshalb die berechtigte Frage: "Was machen nun die 36 Kolleg_innen aus Göppingen am Donnerstag, den 30.4.2015? Folgen sie OB Till und stimmen zu oder lassen sie ihn erneut im Stich."

Auch Rüdiger Gramsch, der mit seiner im Januar neu gegründeten Firma federführend, erst im Hintergrund und jetzt auch öffentlich, das Projekt Heimattage mit einer powerpoint Präsentation vorstellte, wurde als früherer Chef der NWZ von dieser alleine gelassen. Von den Medien nahm nur die Stuttgarter Zeitung an dem "historischen" Event in der Eislinger Stadthalle teil. Die so im Stich gelassen "Häusles - Nachbarn" OB Till und Herr Gramsch hatten ja somit wenigstens die Möglichkeit ihren möglichen Frust bei einem "Privaten Bierchen" runter zu spülen.  

Stadtrat Philipp Siemer gibt zu: Die Idee von OB Till ist ja nicht schlecht. Wenn, wie viele Räte der anderen Städte betonten, es gelingt, das "angestaubte, einseitige Image" der Heimattage zu einem zukunftsorientierten Kulturereignis bei der Bevölkerung zu verankern und diese mitzunehmen, dann kann das für alle vier Städte sicherlich erfolgreich sein."  

Stadtrat Stähle gibt allerdings zu bedenken: "Vorausgesetzt es wird auch wie angekündigt Veranstaltungen gleichberechtigt in allen 4 Kommunen geben und alle Generationen werden zeitgemäß mitgenommen. Es bleibt nun zu hoffen, dass die abwesenden Göppinger Kolleg_innen ihre peinliche Abwesenheit am kommenden Donnerstag wieder gut machen!"  

Stadtrat Michael Freche macht abschließend klar: "An der Unterstützung der LiPi-Fraktion wird es bestimmt nicht scheitern. Höchstens an OB Tills Intransparenz im Vorfeld!"  


Göppingen, den 24.4.2015              

        Julian Beier     
  Fraktionsmitarbeiter  

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