Zum Hauptinhalt springen

Neubau "Klinik am Eichert"

Vertrauensbildende Maßnahmen sehen entschieden anders aus!


PRESSEERKLÄRUNG:

Vertrauensbildende Maßnahmen gegenüber den Bürger_innen, Mitarbeiter_innen und Kreisrät_innen sehen entschieden anders aus!  

Am Freitag den 13. März 2015 wird der regulären Kreistagssitzung nun die Gesellschafterversammlung der Alb-Fils-Kliniken, der Beirat, vorgelagert. Grund sind die intransparente Informationspolitik bezüglich der totalen Planungsänderung des Neubaues der Klinik am Eichert und den entstandenen Gerüchten um eventuelle Schließungspläne, in fernerer Zukunft, der Helfenstein - Klinik in Geislingen. Diese somit NICHT ÖFFENTLICHE, vorgelagerte Gesellschafterversammlung wurde mit einem Zeitrahmen von 2 Stunden angesetzt.  

In der im Anschluss stattfindenden ÖFFENTLICHEN Kreistagssitzung (geplant 2,5 Std.) steht das Thema Alb-Fils-Kliniken / Neubau Klinik am Eichert ebenfalls auf der Tagesordnung.  

Es stellen sich doch nun ganz einfache Fragen bezüglich dieses neuerlichen, befremdlichen Vorgehens der Geschäftsleitung der Alb - Fils - Kliniken:

  1. Werden in der nicht öffentlichen Gesellschafterversammlung Dinge besprochen, die die Öffentlichkeit nicht hören soll?
  2. Wenn ja, warum wird nach der Verunsicherung der Öffentlichkeit, Mitarbeiter_innen und der Kreisrät_innen nun nicht mit der best möglichen Transparenz, Vertrauen durch die Geschäftsleitung der Alb-Fils-Kliniken zurückgewonnen.
  3. Wenn in der nicht öffentlichen Sitzung des Beirates das Gleiche besprochen wird, wie in der öffentlichen Sitzung des Kreistages, stellt sich nun die dringende Frage, warum sich die Kolleg_innen und ich uns 4 Stunden das Gleiche anhören sollen?
  4. Werden also dem mehr oder weniger gleichen Gremium zweimal die selben Informationen zu Teil, oder sollen hinter verschlossenen Türen der Gesellschafterversammlung andere Inhalte dominieren, als in der öffentlichen Kreistagssitzung?

DIE LINKE. im Kreistag nimmt ihr Mandat, dass sie von den Bürger_innen übertragen bekommen hat, ernst.

 

Für solche "Informationsspielchen" steht sie NICHT zur Verfügung!  

Ich fordere die Geschäftsleitung der Alb - Fils - Kliniken auf:  

Tagen Sie öffentlich, besprechen Sie alles im Kreistag und verzichten auf eine Gesellschafterversammlung hinter verschlossenen Türen.
STELLEN SIE ENDLICH EINE ÜBERFÄLLIGE TRANSPARENZ HER!

 

  • Die Gesellschafterversammlung wäre längst überfällig gewesen. Jetzt, nachdem die Kreisrät_innen, Mitarbeiter_innen und die Öffentlichkeit zum Großteil die "dynamische Weiterentwicklung", also das UMWERFEN DER ALTEN PLÄNE, nach nur drei Wochen Halbwertszeit, im Nachhinein per Brief und zuerst durch die Presse kennen, ist mit dieser Pseudoveranstaltung der schlechte Informationsstil der Geschäftsführung der Alb-Fils Kliniken gegenüber ihren Gesellschafter_innen nicht wirklich mehr zu revidieren. Die Pläne, die dem Beirat, der Gesellschafterversammlung am 14. November an ihrer ganztägigen Tagung in Bad Boll vorgestellt, dann beraten und beschlossen wurden, hatten gerade mal 3 Wochen Gültigkeit. Aus "heiterem Himmel" wurde nicht mal 3 Wochen später, Anfang Dezember, bereits im Sozialministerium alles als "überholt" dargestellt.
  • Warum also wurde zumindest, vor dem Einbinden des Sozialministeriums, nicht die Gesellschafterversammlung informiert, zumindest per Post?
  • Da ist die Frage sicherlich legitim, wurden wir am 14. November verschaukelt?
  • Beschlossen wir Überholtes, oder müssen wir zukünftig befürchten, alle drei Wochen eine "Dynamische Weiterentwicklung" der Pläne zu erleben?!

Ohne medialen und öffentlichen Druck würde es doch die Sitzung am 13.3. des Beirates gar nicht geben.   

 

DIE LINKE. im Kreistag fordert die Geschäftsleitung der Alb - Fils - Klinken auf, endlich zu einer Informationpolitik der "VERTRAUENSBILDENDEN MAßNAHMEN" zu finden. Der jetzige Arbeitsstil geht so gar nicht und wird von der LINKEN im Kreistag auch nicht widerstandslos hingenommen!  

Bei den Forderungen nach personellen Konsequenzen des Landtagsabgeordneten und Kreisrates Sascha Binder von der SPD wird man zunehmend den Verdacht nicht los, das es da noch mehr geben könnte, was ihn zu dieser drastischen Forderung veranlasste.  

Das erneute unkluge Verhalten in Sachen "Öffentlichkeitsarbeit " festigt zumindest nicht wirklich das Vertrauen in die Geschäftsleitung!  


Göppingen, den 19.2.2015         

       Christian Stähle       
    Kreisrat DIE LINKE.

Zurück zum Kopf der Seite