Neujahrsgruß 2018
Wir wünschen Euch und Ihnen für das Jahr 2018 Frieden, Zuversicht, Kraft und Erfolg.
Wir werden auch weiterhin die Gestaltung unserer Heimat, die für alle da ist, die hier leben sowie mitwirken wollen, fortsetzen und ihr Recht der Teilnahme daran einfordern.
Neujahrsgruß 2018
Liebe Genoss_innen, liebe Freund_innen und liebe Bürger_innen,
wir wünschen Euch und Ihnen für das Jahr 2018 Frieden, Zuversicht, Kraft und Erfolg.
Wir leben in einer hoch widersprüchlichen Zeit. Der Lebensstandard in unserer Gesellschaft ist so hoch wie noch nie und dennoch sind die Menschen ständig in Hast und entwickeln kaum noch Empathie für den Menschen neben sich. Viele sind und werden abgehängt, immer mehr Menschen empfinden es zumindest so.
Die Politik wird seit Jahrzehnten durch eine Partei beherrscht, an der Macht gehalten durch mannigfaltige Steigbügelhalter. Diese geben sich und dem Land Richtlinien in Form von Gesetzen und Verordnungen. Um deren Umsetzung und vor allem Einhaltung kämpft dann die sogenannte Opposition, die außer unserer Partei nicht wirklich eine ist. Nicht selten wird dann der "Kampf um die Einhaltung der Gesetze" gegen die parlamentarischen Mehrheiten der dominierenden Parteien verloren. Das nennt man dann Demokratie.
Über die angeblich neue "Alternative" möchte ich gar nicht viel Worte verlieren und ihren gefährlichen Vertreter_innen und verirrten Wähler_innen damit auch noch unnötigen Raum und Beachtung zu Teil werden lassen!
Jedoch, die AfD ist tatsächlich in einer Hinsicht eine Alternative ... mit ihr geht es alternativlos in den Faschismus!
Vieles erscheint manchmal hoffnungslos.
Das monatelange Gezerre um die Macht in Berlin frustriert nicht nur politisch aktive Zeitgenossen. Zunehmend sinkt auch das Vertrauen in die Politik und in die Fähigkeiten der etablierten politischen Parteien sowie deren Vertreter.
Das Risiko von 1933, dass die Geister an die Macht kommen, die eigentlich die Mehrheit der Bürger_innen nicht wollen, ist so groß wie noch nie seit dem 2. Weltkrieg!
Dennoch lassen wir LINKEN uns nicht entmutigen. Wir nehmen unsere Rolle an und treten dafür ein, dass die demokratischen Wege eingehalten werden.
Wir werden auch weiterhin die Gestaltung unserer Heimat, die für alle da ist, die hier leben sowie mitwirken wollen, fortsetzen und ihr Recht der Teilnahme daran einfordern.
Dabei verschließen wir uns nicht vor der Entwicklung in der Welt. Dazu gehört es, allen die hier leben, mit der notwendigen Menschlichkeit zu begegnen. Egal ob die auf Humanismus oder irgendeiner Religion fundiert. Diese Rolle müssen die neu Hinzugekommenen in unserem Land spüren und lernen können, aber wir müssen dies auch von ihnen einfordern. Ein klarer Umgang und Handeln all denjenigen gegenüber ist notwendig, die aus der Solidargesellschaft ausbrechen oder diese zerstören wollen. Gerade auch in Anerkennung der Millionen Mitmenschen, die seit dem 2. Weltkrieg in Deutschland ihre Heimat gefunden haben.
Wir werden auch weiterhin mit allen erdenklich friedlichen Mitteln den Rechtsextremismus, den Faschismus, die Fremdenfeindlichkeit, die gesellschaftliche und soziale Ausgrenzung bekämpfen, egal ob die Auswüchse dieser Unmenschen offen zur Schau getragen werden oder in welcher "Verpackung" versucht wird, diese verachtende Weltanschauung umzusetzen!
Wir erkennen die kausalen Zusammenhänge und nennen sie beim Namen. Das ermöglicht uns das Agieren für menschenwürdiges Miteinander im gegenseitigen Anerkennen. Das oberste Ziel unseres Handelns ist nicht unser persönlicher Vorteil.
Unser Ziel ist das friedvolle und sachbezogene Miteinander im gegenseitigen Respekt. In dem wir sachbezogen unsere Themen setzen, werden wir in der Sache Erfolge mit den Menschen für die Menschen und für unsere Region erzielen.
Dafür werden wir uns auch 2018 als Kreispartei mit unseren Mandatsträgern einsetzen.
Vielen Dank an Euch und Sie und einen guten Start in das Jahr 2018 wünschen Euch und Ihnen mit sozialistischen Grüßen
im Namen des Kreisvorstandes der Partei DIE LINKE. im Landkreis Göppingen
Thomas Edtmaier Christian Stähle
1. Vorsitzender 2. Vorsitzender

