never ending story ALB - FILS Kliniken
Presseerklärung zum Artikel der NWZ vom 11.4.2015 "Klinik simuliert Alltag"
DIE LINKE. IM KREISTAG des Landkreis Göppingen
PRESSEERKLÄRUNG -
zum Artikel der NWZ vom 11.4.2015 "Klinik simuliert Alltag":
never ending story ALB - FILS Kliniken oder "Wer jede Information verweigert, vermittelt schnell den Eindruck, er habe etwas zu verbergen...."
Die ALB - FILS Kliniken, eine "never ending story"! ?
Die öffentliche Kreistagssitzung und nichtöffentliche Beiratssitzung der ALB - FILS Kliniken um die mangelnde Informationsbereitschaft der Geschäftsleitung, am 13. März 2015, waren geprägt vom "Wettstreit der Kulturen". Die unterschiedlichsten Redner_innen traktierten mit ihren Redebeiträgen: Diskussionskultur - Informationskultur - Streitkultur - Umgangskultur - Eskalationskultur - Sprachkultur - etc.
Damit sich niemand, wegen der zu thematisierenden "Informationskultur" der ALB - FILS Kliniken, innerhalb der "Diskussionskultur", dazu während der zugehörigen "Streitkultur", bezüglich der angewandten "Umgangskultur", bei der von mir genutzten "Sprachkultur", sich womöglich über eine "Eskalationskultur", beschweren kann, versuche ich es diesmal mit einer "Stilkultur" der ZITATE!
Erneuter Stein des Anstoßes ist der Artikel der NWZ von Dirk Hülser von Samstag, den 11.4.2015 - Werte Geschäftsleitung der ALB - FILS Kliniken -Bitte nicht schon wiedersolche INTRANSPARENZVORWÜRFE:
- Mitarbeiter der Klinik am Eichert haben an einem nachgebauten Grundriss des neuen Krankenhauses den Pflegealltag simuliert. Detaillierte Pläne, die im Kreistag gezeigt wurden, bleiben aber unter Verschluss.
- Die Simulation war in der Kreistagssitzung am 13. März angekündigt worden, Ort und Zeitpunkt blieben aber geheim.
- In derselben Sitzung des Kreistags waren den Kreisräten auch detaillierte Grundrisse des Neubaus vorgestellt worden. Doch die will die Klinik nicht aus der Hand geben
Der Chefredakteur des Magazins für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation Marc-Oliver Voigt sagte 2007: „Wer jede Information verweigert, vermittelt schnell den Eindruck, er habe etwas zu verbergen. Wer nur preisgibt, was ohnehin schon jeder weiß, wirkt ebenso unglaubwürdig...."
DIE LINKE. im Kreistag wird sich dennoch erneut zu der mangelnden "INFORMATIONSKULTUR" der ALB - FILS Kliniken äußern, auch auf die Gefahr hin, wieder mit dem Vorwurf der "Eskalationskultur" konfrontiert zu werden!
Werte Geschäftsleitung der ALB - FILS Kliniken, natürlich darf die Frage gestellt werden, warum Ihnen ständig ein schlechtes Verhältnis zur "Transparenz", also eine fehlende "Informationskultur" unterstellt wird. Allerdings muss ich zugeben, dass es schon nervt, dass wir immer wieder, seit Monaten, mit Ihren unnötigen "Geheimniskrämereien" konfrontiert werden. Schon der Soziologe und Historiker Cyril Northcote Parkinson (1909-1993) sagte: "Geheimniskrämerei und Verständlichkeit schließen sich aus!"
Ich möchte nicht glauben wollen, dass Sie getreu des Journalisten, Satirikers, Aphoristiker und Lyriker Wolfgang J.Reus (1959-2006) handeln: "Hinter jeder Aktion steht eine Absicht. Jetzt müssen Sie nur noch herausfinden-welche?" Mit welcher unnötigen Absicht halten Sie an der Intransparenz fest, werte Geschäftsleitung der ALB - FILS Kliniken?
DIE LINKE. im Kreistag für ihren Teil würde sich wünschen, wenn Sie endlich Ihre Zusage zu mehr Transparenz der Öffentlichkeit gegenüber einlösen würden!
Schon der Schriftsteller Antoine de Saint-Exupèry (1900-1944) sagte:"Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche!"
ES WIRD WAHRLICH HÖCHSTE EISENBAHN!!!
Wir alle, die bezüglich dieses Großprojektes Verantwortung tragen, brauchen die Zustimmung, das Verständnis und die Unterstützung der Bevölkerung, getragen von Vertrauen.
Es ist mehr als kontraproduktiv, dieses notwendige Vertrauen der Bürger_innen ständig zu beschädigen. Es wäre notwendig, endlich vertrauensbildende Maßnahmen zu schaffen.
Der Dipl.-Ing., Führungskräftetrainer und Managementautor Hartmut Laufer formuliert das so: "Ein Vertrauensvorschuss ist Vertrauen auf Probe, das sich allerdings erst rechtfertigen muss, um zu einer echten Partnerschaft zu führen."
Ohne diese Partnerschaft des Vertrauens mit der Bevölkerung verspielen Sie die Akzeptanz dieses Großprojektes!
Im Sinne einer guten "ZITATE-KULTUR" sollten Sie sich das ironische Zitat von Franz Beckenbauer vielleicht zu Herzen nehmen: "DER GRUND WAR NICHT DIE URSACHE SONDERN DER AUSLÖSER!"
Göppingen, den 13.4.2015
Christian Stähle (StR)
Kreisrat DIE LINKE
