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NWZ stellt Presseerklärung zu Gewaltakt gegen "Kurt" falsch dar!

In der heutigen Ausgabe vermittelt die NWZ den Eindruck, dass ich den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger für "Kurt" mit Füssen trete. Dies ist vollkommen aus der Luft gegriffen!

Meine Presseerklärung begann mit folgender Einleitung:

In der heutigen Ausgabe vermittelt die NWZ den Eindruck, dass ich den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger für "Kurt" mit Füssen trete. Dies ist vollkommen aus der Luft gegriffen!Meine Presseerklärung begann mit folgender Einleitung:DIE LINKE bedauert selbstverständlich, wie jeder, der ein Herz für seine Mitmenschen hat, einen so gewaltvollen Vorgang, wie der gegen "Kurt" ! Dass sich große Teile der Göppinger Bürgerschaft solidarisieren und moralische sowie finanzielle Hilfe leisten zeigt, dass in großen Teilen der Bevölkerung die Solidargemeinschaft noch funktioniert! Die folgenenden kritischen Anmerkungen sind auch nicht an diese BürgerInnen gerichtet, dies sei hier ausdrücklich festgestellt!....In diesem Zusammenhang ist die Aussage:....Fassungslos macht einen dagegen das Verhalten von Christian Stähle. Der Stadtrat der Linken schreckt nicht davor zurück, die Solidaritätsaktion auf durchsichtige Weise für eigene Zwecke und Ambitionen zu missbrauchen.......eine unerklärliche Interpretration!Unbegreiflich ist auch die Einschätzung, der Bedeutung eines Streetworkers so zu minimalieren.In seinem Gutachten für die Stadt Göppingen hat Proffessor Möller: "Jugendarbeit und Jugendszenen in Göppingen" darauf hingewiesen:....den Jugendlichen ihr Recht auf Aufenthalt im öffentlichen Raum zu sichern und sie nicht nur zu vertreiben. Die Ehrenamtlichen dürften allerdings nicht alleine gelassen werden, sondern müssten durch sozialpädagogisches Fachpersonal unterstützt werden."Die gegenwärtigen personellen Ressourcen liegen an der Untergrenze".Um mit aufsuchender Arbeit jedoch besonders abends und am Wochenende präsent sein zu können, empfahl Möller, eine Streetworkerstelle zu schaffen. 

 

Diesen Vorschlag hätte der Gemeinderat nicht aus Sparmassnahmen verschieben sollen. Die Erfolge eines Streetworkers lassen sich nicht wie Licht anknipsen. Mit einer präventiven Arbeit seit Januar 2010, hätte bereits viel Vorarbeit geleistet werden können um Gewalt vorzubeugen. 

Somit ist es keinesfalls abwegig darauf zu bauen, dass dadurch auch die Gewalt gegen "Kurt" hätte

verhindert werden können.

 

Ich werde auch weiterhin sozialpolitische Fehler benennen und mich nicht davon beirren lassen durch falsche Darstellung und wissentliche oder unwissentliche Fehlinterpretationen bei der Bevölkerung einen falschen Eindruck zu erzeugen!

 

Ich bin stolz auf den spontanen Einsatz für "Kurt" der Göppinger Bürgerinnen und Bürger! Ich bin aber nicht stolz darauf, dass der Gemeinderat um zu sparen, ein halbes Jahr effektive Jugendarbeit verhindert hat.

 

Ihr

Christian Stähle

Stadtrat

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