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OB TILL STIMMTE GEGEN DIE VON IHM SELBST UNTERZEICHNETE VORLAGE - Demontage der Sozialbürgermeisterin Frau Zull - Szenenklappe die Erste!

                       IM GÖPPINGER GEMEINDERAT

PRESSEERKLÄRUNG:
Göppinger Gemeinderat darf eine Demontage unserer Sozialbürgermeisterin Zull, nach dem Vorbild - OB Till gegen Baubürgermeister Brinker - nicht zulassen!                   
Zur allgemeinen Erinnerung: die Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schüler der Ursenwang-schule, haben mit großem Engagement ein Konzept zur Einführung der Gemeinschaftsschule erarbeitet. Das Dezernat von Sozialbürgermeisterin Zull hat in kompetenter Weise das Konzept aufgegriffen ja sogar mitbegleitet und eindeutig unterstütz. Nach Vorbereitung im Auschuss für Schule und Soziales, wurde es dort beschlossen und Frau Zull legte es des OB Till zur Abzeichung vor. OB Till brachte dann diesen Antrag, mit seiner Unterschrift unter der Vorlage, in den Gemeinderat ein. Mit knapper Mehrheit scheiterte dann diese Vorlage.

OB TILL STIMMTE GEGEN DIE VON IHM SELBST UNTERZEICHNETE VORLAGE  - Demontage der Sozialbürgermeisterin Frau Zull - Szenenklappe die Erste!

Dies scheint allerdings nur der traurige Anfang gewesen zu sein. Letzten Donnerstag, konnte in der Gemeinderatssondersitzung, zum Thema Schulentwicklung der Stadt Göppingen, eine große Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern, darunter eine Vielzahl von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Schülern, eine erneute Demontage der Sozialbürgermeisterin Zull live miterleben. Das unter Ihrer Federführung, in Ihrem Dezernat erarbeitete Gesamtkonzept zur Schulentwicklung unserer Stadt, stand zur Beratung an. Wieder hatte OB Till eine Vorlage, die unter der Verantwortung und inhaltlichen Überzeugung von Bürgermeisterin Zull stand und von Ihm ebenfalls zur Vorlage, an den Gemeinderat, abgezeichnet worden war, mit einer vehementen Gegenrede, zu Fall gebracht.
Auch diese Vorlage des Dezernates von Frau Zull scheiterte somit fürs Erste.

Szenenklappe die Zeite:
ERNEUT FÜHRTE OB TILL DIE SOZIALBÜRGERMEISTERIN ZULL SCHAMLOS ÖFFENTLICH VOR, INDEM ER SIE UND IHR KONZEPT AUFLAUFEN LIES.


Bedauerlicherweise sprangen bisher die Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, die sich öffentlich für die Wahl von Frau Zull eingesetzt hatten, nicht in die Bresche.

Allein DIE LINKE. im Gemeinderat gab zu Protokoll, dass sie nicht gewillt sei, als ein 1/40, des nach Gemeindeordnung bestimmenden Kontrollgremiums der Verwaltung, eine weitere Demontage von Frau Zull, nach dem bereits bekannten Modell: MOBBING BÜRGERMEISTER BRINKER DURCH OB TILL, mitzutragen.

DIE LINKE. hofft, dass sich Frau Zull noch freischwimmen kann, uns sich nicht weiterhin ängstlich angepasst und devensiv verhält, indem sie so tut, als wäre alles gut. Es ist in der Kommunalpolitik bekannt, wenn ein neu gewählter Dezernent oder Dezernentin nicht innerhalb seiner / ihrer  ersten 100 Tage lernt und schafft, sich gegenüber dem amtierenden Ober bürgmeister oder einer Oberbürgermeisterin frei zu schwimmen, ist es meistens zu spät.

Desshalb appelliet DIE LINKE. im Göppinger Gemeinderat an die Kolleginnen und Kollegen Stadträte:

"Lassen Sie nicht Frau Zull, eine integere und kompetente 1. Bürgermeisterin im Stich. Stärken Sie Ihr den Rücken, unterstützen Sie Ihre modernen Politikansätze zum Wohle unserer Stadt. Werden Sie entweder Ihrer Stimme gerecht, mit der Sie Frau Zull selbst gewählt haben oder tragen zumindest diese demokratische Wahlentscheidung, zu Gunsten von Frau Zull, in Anstand und Würde mit. Es wäre ein Trauerspiel, werte Kolleginnen und Kollegen, wenn Sie das nicht schaffen würden. DIE LINKE. zumindest wird Frau Zull auch weiterhin politisch kritisch begleiten, aber in Fairness Ihre Arbeit unterstützen.
Sie haben Bürgermeister Brinker auch gewählt und dann im Regen stehen lassen. Einmal müßte für einen solchen Fehler genug sein!"


DIE LINKE. spannt Ihren "schützenden Schirm" nicht nur für Menschen in sozialer Bedrängnis auf, sondern auch für eine Sozialbürgermeisterin, deren Autorität schleichend, Stück für Stück, hoffentlich für sie selbst auch registrierend, von OB Till zu Unrecht untergraben wird.

Göppingen, den 26.2.2013
         Christian Stähle
              Stadtrat

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