OB Till will "Mit Augen zu und durch" die Stadt widerstandslos den Nazis überlassen
KREIS GÖPPINGEN & GEISLINGEN ORTSVERBAND GÖPPINGEN IM GÖPPINGER STADTRAT
PRESSEERKLÄRUNG
Naziaufmarsch 12.Okt.2013: OB Till will "Mit Augen zu und durch" die Stadt widerstandslos den Nazis überlassen - Nicht mit der LINKEN!
Bereits gestern teilte DIE LINKE. den Verantwortlichen mit, dass sie an Ihrer Veranstaltung gegen Nazis am 12. Oktober auf dem Spitalplatz: "Bunte Stimmung gegen Braunes Gedankengut" festhalten wird. Von einer "aufgegebenen" Stadt, mit geschlossenen Geschäften halten wir nichts!
In seiner Erklärung, geht der OB sogar soweit, dass er alle dazu verdonnern will keine Demonstrationen und Gegenveranstaltungen am Samstag abzuhalten. Wer sich daran nicht hält, wird von Ihm als "antidemokratische Kräfte" bezeichnet.
Herr Till mit solchen aberwitzigen Forderungen machen Sie sich selbst zum Anti - Demokraten!
In Sachen Nazis, scheint es der OB nicht für notwendig zu erachten, erst mit dem Gemeinderat zu sprechen. Seit der OB Wahl, vor Kraft kaum gehend, da er das Endergebnis nicht obkektiv in Relation zur Wahlbeteiligung setzt (faktisch hat Ihn nicht einmal ein Viertel der Wähler gewählt) verhandelt er jetzt auf "höherer Ebene". Als "Klein- Ministerpräsident" agiert er aus seinem städtischen "Regierungssitz" heraus mit den Landtagsabgeordneten aus dem Kreis bezüglich der Vorgehensweise am 12.10.2013. Er wolle nur mit denen im Landtag vertretenen Parteien sprechen, gab er öffentlich bekannt. Dass er hierdurch DIE LINKE. ausgrenzen kann, mag Ihn zwar freuen, das sei Ihm als demokratischem Kleingeist zwar herzlich gegönnt, dass er aber hierdurch die Fraktionen und Parteien im Stadtrat ebenfalls ausgrenzt, nimmt er schamlos in Kauf.
Am 6.10. im letzten Jahr, war er nur auf seiner eigenen Kundgebung gesehen. Zur anderen, "Kreis Göppingen nazifrei" wollt er nicht kommen, dort wurden Ihm zu viele rote Fahnen geschwungen. Als Stauferkönig Till der Erste , brachte er mit „Blauen“/„Grünen“ und „Grau-gepanzerten" Staatsrittern, die ganze Stadt zum erzittern. Die Nazis liefen dennoch unerschrocken, die Bösen waren für Ihn eh nur die linken Socken.
Am 12.10. 2013 will er es "klüger" machen, die Nazis sollen gleich gar keine Göppinger mehr ertappen. Feige vor dem Feind, klappt er die Bürgersteige ein. Mit einer vorabendlichen Alibi "Trauerfeier", zeigen dann die Göppinger Verantwortlichen, dass sie sich vor den Nazis in die Hose sch.......
Unter dem Motto „geschlossen gegen Extremismus “ klingt ja werbewirksam nett, doch mit diesem Samstagseffekt, legt man sich mit den Nazis faktisch ins Bett.
Den Nazis feige die Stadt zu überlassen, wenn sie ziehen durch Göppingens Gassen, ist nicht nur fatal, das ist ein Skandal!
DIE LINKE. die ebenfalls dem "Bündnis Kreis Göppingen nazifrei" angehört begrüßt die klaren Worte des Bündissprechers Alex Maier:
[.....Durch einen Rückzug der Zivilgesellschaft werden sich weder Neonazis noch pseudolinke Gewalttäter vom Kommen abhalten lassen...Die Ignoranz des Neonaziaufmarsches wäre folglich auch Ignoranz des Problems an sich und damit das völlig falsche Signal. Nur wenn es gelingt, dass Politik und Zivilgesellschaft im Rahmen einer gemeinsamen und friedlichen Demonstration zusammenstehen, können wir ein echtes Zeichen setzen, denn eines wollen wir sicher alle nicht: den Neonazis bei der Errichtung der angestrebten "nationalbefreiten Zone" behilflich sein und sei es auch nur für einen Tag.....]ganzer Text im Anhang
Göppingen, den 28.5.2013
Brigitte Roth Andreas Scheffel Christian Stähle
Kreisvorsitzende Ortsvorsitzender Stadtrat
