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OB Tills klare Worte

Oberbürgermeister Tills klare Worte zu "Pegida" - "Terroranschlägen" - "Asylpolitik" sind uneingeschränkt zu begrüßen und zu unterstützen!

 

PRESSEERKLÄRUNG:

Oberbürgermeister Tills klare Worte zu "Pegida" - "Terroranschlägen" - "Asylpolitik"sind uneingeschränkt zu begrüßen und zu unterstützen!  


Stadt-Bezirksbeirat und Kreisvorstandsmitglied Philipp Siemer:
Auf dem Bürgerempfang am Freitag, den 9. Januar hat Oberbürgermeister Till für uns, zugegeben überraschend klar, in seiner Neujahrsansprache mehr als deutliche Worte zu internationalen Brennpunkten und den nationalen Verirrungen vieler Bürgerinnen und Bürger, gefunden.
Zum einen sprach er über die Betroffenheit um die Opfer und dem Leid der Angehörigen, zum anderen machte er unmissverständlich deutlich, dass eine undifferenzierte Umgangsweise mit dem Islam als Folge im Umgang mit Muslimen in Deutschland inakzeptabel ist: „Die meisten Muslime in Göppingen wie in Deutschland haben sich in unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung eingefügt.“ stellte der Oberbürgermeister fest.
In diesem Zusammenhang teile ich als junger Mensch auch seine Sorge um die Pressefreiheit. Ich kann mich deshalb seiner Aussage:
"Pressefreiheit und demokratische Grundwerte müssten jetzt solidarisch verteidigt werden"
, uneingeschränkt anschließen.  

Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Fraktionsvorsitzende Christian Stähle (KrR/StR) weiter:
Bezüglich der montäglichen zunehmenden "Pegida"-Demonstration machte er unmissverständlich seine Abneigung deutlich: "Ich habe überhaupt kein Verständnis für die sogenannte Pegida-Bewegung". Das begrüssen wir.
Mit Seiner Äußerung, "Wer Sonntags in die Kirche geht, hat nichts auf Pegida-Demonstration zu suchen", gilt ihm großer Respekt, damit hat er mir als Theologe aus dem Herzen gesprochen!  

Melek Kandilli, migrationspolitische Sprecherin des Kreisverbandes DIE LINKE:
Seine deutliche Positionierung bezüglich der Aufnahme von Menschen in Not, die klare Bereitschaft Asylsuchende in Göppingen willkommen zu heißen, ist eines Oberbürgermeisters würdig.
Seine Ankündigung:
"Das christliche Abendland wird nicht durch Fremdenangst und Islamschelte gerettet, sondern durch positives Eintreten für christliche Werte wie Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Deshalb werde ich auch alles tun, um den 500 Asylbewerbern in der Stadt, die in großer Not gekommen seien, eine Chance auf eine neue Heimat zu bieten."

findet bezügliche der Aufnahme von Asylsuchenden uneingeschränkte Unterstützung unserer Kreispartei:
Allerdings mit der klaren Einschränkung der Loslösung jeglicher religiösen Herangehensweise, weil wir eine menschliche Asylpolitik als eine humanistische Pflichtaufgabe sehen, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Religion.
Die Muslima Melek Kandilli, die klar für eine Sekularisierung der Gesellschaft steht macht unmissverständlich deutlich: Solange Religionen versuchen die Politik und Gesellschaft zu dominieren, benutzen und zu missbrauchen, wird unsere Welt nicht wirklich friedlicher.  

Kreisvorsitzender Thomas Edtmaier resümiert hoffnungsvoll:
Mit diesen Positionen hat der Oberbürgermeister bei uns nicht nur Anerkennung sondern auch die klare Unterstützung. Mit den für uns eindeutigen Worten und dieser sozialpolitischen Ausrichtung hat Oberbürgermeister Till die Tore einer verbesserten Zusammenarbeit in 2015 mit uns unerwartet aufgestoßen.   


Göppingen, den 11. Januar 2015    

   Thomas Edtmaier                Christian Stähle (KrR/StR)         
1. Kreisvorsitzender                  2. Kreisvorsitzender

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