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Objektiver Journalismus geht anders – Dürftige Leistung

                      IM GÖPPINGER GEMEINDERAT


PRESSEERKLÄRUNG:

Objektiver Journalismus geht anders – Dürftige Leistung

(Artikel SÜDWESTPRESSE 29.9.11 "TURM erhitzt die Gemüter")

 

Es ist schon erstaunlich, wie der Drang nach passenden Inhalten ver- knüpft mit eigenen Sichtweisen, manchmal jounalistische Berichter-stattung färbt. Frau Haas wäre besser zu Hause geblieben.

 

Einigen BürgerInnen ist Ihre Gemeinde und der Hohenstaufen näher und  Sie hatten natürlich nicht Lust auch kommunalpolitische und soziale Gegenargumente über den Hohenstaufener Topfrand hinaus zu hören. Dafür ist zwar menschliches Verständnis aufzubringen, aber ein Göppinger Stadtrat ist nicht nur für den Stadtteil Hohenstaufen sondern auch für die ganze Kreisstadt da. Dieser Verantwortung ist Rechnung zu tragen, auch wenn es dafür vereinzelte Pfiffe gibt! Den Bau des Turms nur als optischen Fehler auf dem Hohenstaufen zu betrachten ist leider zuwenig und kommunalpolitisch zu kurz gegriffen. 

Auch ist es normal für LINKE Politiker von manchen konservativen Kräften, bei öffentlichen Veranstaltungen, angegriffen zu werden. Es ist zu verstehen, dass es für manche sehr schwer sein muß, ausgerechnet mit dem LINKEN Stadtrat auf einer Meinungslinie zu sein. Das demokratisch zu verkraften fällt eben machen einfach schwer.

 

Politische Hintergründe und Abläufe zu begreifen fällt leider manchen Journalisten noch viel schwerer! Der Verantwortung der Journalistin Margit Haas hätte es nämlich auch unterlegen, ein viel deutlicheres Bild der Ablehnung des Turmprojektes aufzuzeigen. Nur ein Bürger wollte die Stahlkonstruktion von OB Till. Sie konnte ja wundeschön zitieren, wenn sie wollte. Da ist nur die Frage, warum das wichtigste Zitat des Abends von OB Till, dass er ..."einen Eindruck mitnehme"... nicht vollständig abgedruckt wurde, denn er sagte sinngemäß weiter:

 „… dass Sie in den Turm hier mehrheitlich, denn dass kann man von hier vorne gut erkennen, nicht wollen, nehme ich mit in die Stadt...

 

Schade dass Frau Haas, mit diesem Artikel nicht die 99 % Ablehnung der Hohenstaufener dokumentiert, noch die Niederlage von OB Till mutig darstellt. Das eigentlich schlimme an Ihrem Artikel ist weniger Ihre gefärbte Darstellung über das Echo des LINKEN Redebeitrages und das Verschweigen des deutlichen Beifalls zum Abschluß dieser Rede, sondern die Mutlosigkeit OB Tills Waterloo redlich der Öffentlichkeit aufzuzeigen. 

 

Objektiver Journalismus geht anders, z.B der Bericht der Stuttgarter Zeitung von heute zu dem Turmthema:

"Ausguck auf dem Hohenstaufen ist nicht erwünscht - Die Idee von Oberbürgermeister Till stößt bei den Bürgern des Stadtteils auf wenig Gegenliebe."

Da wird zwar der Partei DIE LINKE. nur minimalste Aufmerksamkeit geschuldet, aber das Thema wird kommunalpolitisch sauber abgehandelt. Dieses Verhalten hätte einer Lokaljournalistin der NWZ besser zu Gesicht gestanden! 

Göppingen, den 29.9.11 

    Christian Stähle  

          Stadtrat

BITTE BEACHTEN SIE DEN OFFENEN BRIEF AN FRAU MARGIT HAAS VON DER NWZ IM ANHANG!

 

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