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PRESSEECHO NWZ von heute: Debatte um die "Linke" Kandidaten trotz Ausladung in Eislingen präsent - CDU-Kritik

Nachdem kein Vertreter der Partei die Linke am Podium des Forums Politik des Erich-Kästner-Gymnasiums mitdiskutieren darf, weil die Landesregierung bei Schuldebatten nur Bewerber der im Landtag vertretenen Parteien zulässt, hat der Kreisverband der Linken am Montag reagiert und die Eislinger Stadthalle gemietet. Im Foyer findet heute, Donnerstag, von 17 bis 18.30 Uhr eine Kundgebung mit den Landtagskandidaten Sabine Rösch-Dammenmiller und Christian Stähle sowie dem Regionalrat Christoph Ozasek statt. Damit könnten die Schüler, "trotz des undemokratischen Verhaltens der Landesregierung" auch persönliche Fragen an die Kandidaten der Linken stellen, so eine Mitteilung des Kreisverbandes. Nach der Veranstaltung soll es gemeinsam zu der Podiumsdiskussion in die Mensa im Ösch gehen.

Dort beginnt die Runde mit den Landtagskandidaten der schon im Stuttgarter Parlament vertretenen Parteien heute um 19.30 Uhr. Das Forum Politik des EKG hat die Runde organisiert. Die Schüler legen Wert darauf, dass die Sachthemen des Landtagswahlkampfs und die Positionen der Parteien vor allem zur Sprache kommen, so eine Mitteilung. Themen sind unter anderem Bildung, Bürgerbeteiligung, Energie, Wirtschaft und Löhne. Die Forumsmitglieder werden die Fragerunden eröffnen. Nach den Antworten der Kandidaten kann auch das Publikum Fragen stellen. Auch die erzwungene Ausladung des Kandidaten Christian Stähle soll thematisiert werden.

Das war auch Stammtischthema bei der Eislinger CDU, die den antitotalitären Konsens, der in der Bundesrepublik gegolten habe, durch SPD und Grüne aufgekündigt sieht. Dies zeigten die Stellungnahmen zugunsten der Teilnahme Stähles. "Die Kommunisten sind das Problem, nicht die rechtlichen Grundlagen für Podiumsdiskussionen in Schulen" teilt die CDU mit, die sich auch übers EKG wundert.


Mit freundlichen Grüßen

Thomas Edtmaier

Kreisgeschäftsführer

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