Zum Hauptinhalt springen

Schluss mit den Göppinger Monopoly-Spielchen! Handeln! Wenn man nur wollte, wäre alles ganz einfach!

Die Innenstadt ist das „Herz“ unserer Stadt. Sie ist Identifikationspunkt für die Bürgerinnen und Bürger und Schaufenster für die Besucher. Hier sind die Sehenswürdigkeiten und kulturellen Denkmale. Hier treffen Geschichte und Zukunft auf- einander, hier begegnen sich Vertrautes und Neues. Das Zentrum ist Visitenkarte der Stadt und hat eine tragende wirtschaftliche Bedeutung für Göppingen und die Region.

Eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Innenstadt ist jedoch kein Selbstläufer. Aktuelle Trends, wie zurückgehende Bevölkerungszahlen, der wirtschaftsstrukturelle Wandel gehen auch nicht an Göppingen vorbei. Leer stehende Ladenlokale und aufgegebene Kauf- und Warenhäuser sind Beispiel dafür, dass auch die Innenstadt in Göppingen in ihrer Qualität und Funktion bedroht ist. Kommunale Finanznot zwingt mancherorts zur Schließung öffentlicher Einrichtungen, der Abriss der Göppinger Eishalle ist ein aktuelles Beispiel. Das Erscheinungsbild der Neuen Mitte ist nicht sicher vor einer Banalisierung des Waren-angebotes, manche unserer öffentlichen Plätze werden wie z.B. der Kornhausplatz vernachlässigt oder hinterlassen einen öden Eindruck. DIE LINKE will unsere Innenstadt jetzt unterstützen! Der Zeitpunkt, mehr für unsere Innenstadt zu tun, ist günstig. Die Vorteile der Innenstadt als Wohnort werden wieder entdeckt, große Brachflächen in der Innenstadt bieten Chancen, hier Neues zu entwickeln. Die Innenstadt ist verstärkt Investitionsstandort und wird als Ort für Kultur und Erlebnis wiederentdeckt. Das Thema „Innenstadt“ steht ganz oben auf der Tagesordnung der LINKEN im Gemeinderat.

DIE LINKE im Gemeinderat ist deshalb betroffen von den parteipolitischen Spielchen im Gemeinderat und der patriarchalen Starrköpfigkeit von OB Till bei dem so wichtigen Thema " Einkaufszentrum", was eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung verhindert!

Dabei ist es inzwischen doch so einfach, wenn die für teures Geld in Auftrag gegeben Gutachten stringent als Entscheidungsgrundlage ihre Anwendung finden würden. Die engstirnige Eitelkeit einiger Kolleginnen und Kollegen und "unseres Stadtoberhauptes", sich ein persönliches Denkmal zum Schaden des Einzelhandels zu schaffen, ist zum einen eine unerträgliche Selbstüberschätzung und zum anderen ein Zeichen fehlender kommunaler Weitsicht.

DIE LINKE im Gemeinderat setzt sich ein für:

- die Erhaltung des Einkaufquartiers "Bleichstraße"

- dass das bestehende Einkaufszentrum auf den Grundlagen des Bestandschutzes modern und zeitgemäß sowie zukunftsorientiert weiterentwickelt und umgehend in Angriff genommen wird

- eine minimale Quadratmeter-Erhöhung zuzulassen

- dass die Neue Mitte bis zur Bleichstraße verkehrspolitisch, also als Fußgängerzone, angeschlossen wird

- das Areal "Bahnhof - Busbahnhof " als Standort für ein Einkaufszentrum mit der Zukunftsstruktur "Quartierscharakter" wird umgesetzt

- dass die Gesamtverkaufsfläche von 12.000 m² auf Grundlage der Gutachten nicht überschritten wird

- dass die Kosten einer Anbindung des Busbahnhofes von dem Investor getragen werden müssen

- eine öffentliche Ausschreibung eines Einkaufs-Quartiers auf Grundlage der vom Gemeinderat beschlossenen Kriterien


Christian Stähle

Stadtrat

Landtagskandidat

Zurück zum Kopf der Seite