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Sind saubere Recherche in der SüdwestPresse inzwischen unbekannt oder nicht gewollt in Ihrem Haus?

                                       IM GÖPPINGER GEMEINDERAT
        
OFFENER BRIEF an Helge Thiele von der NWZ/SüdwestPresse:
Sind saubere Recherche in der SüdwestPresse inzwischen unbekannt oder nicht gewollt in Ihrem Haus?

Sehr geehrter Herr Thiele,

bei der LINKEN. im Gemeinderat, als Antragsstellerin, bezüglich dem Antrag auf Kauf des historischen Gebäudes und Mahnmal der Nazidiktatur - "Haus Lauchheimer", wurde von Ihnen nicht nachgefragt. Sie veröffentlichen lieber regelrecht Un/Halb-Wahrheiten und rücken DIE LINKE. gezielt in ein schlechtes Licht! Dies zieht sich seit einiger Zeit als diskreditierende Berichterstattung durch Ihre Lokalzeitung.

Ich nehme zu Ihrem unmöglichen heutigen Bericht in der NWZ, wobei sie nicht nur der LINKEN, und mir, sondern auch dem Projekt Haus Lauchheimer eher schaden, und Ihrem, seit geraumer Zeit sehr unfairem Umgang, in mehreren Punkten, öffentlich, per Brief Stellung:

1.     Ich bin gezielt als Stadtrat dem Verein Haus Lauchheimer beigetreten

2.     Als Mitglied ist mir der Erhalt des Hauses wichtig, deshalb habe ich bereits im Herbst Frau Lipp-Wahl über meine Absichten privat informiert.

3.    Frau Lipp-Wahl bat mich allerdings darum, dies Ihr und Ihrer Partei zu überlassen. Nachdem allerdings hier keine Initiative erfolgte und der Verkauf des Haus Lauchheimer unmittelbar bevor steht, war es für DIE LINKE. Zeit zu handeln.

4.    Ich bin natürlich über die ungeschickte Stellungnahme von Kollegin Lipp-Wahl nicht glücklich. Wahrscheinlich hat Sie in Ihrer offenen und ehrlichen Art nicht damit gerechnet, was die Presse daraus machen würde. Sie hat vermutlich die Hinterhältigkeit mancher Pressevertreter noch nicht so verinnerlicht wie ich, der sich ständig eines solchen "fairen Journalismus" erwehren muss. Ich hoffe, dass der gezielte Keil, der hier von Ihnen, als einem verantwortlichen Redakteur der NWZ, in die bis heute faire und gute Zusammen- arbeit zu Frau Lipp -Wahl und mir getrieben wird, durch Gespräche wieder entfernt werden kann. Dass Sie mit mir, trotz ständig schmeichelnd überfreundlichem Ton, so umgehen, wundert mich inzwischen nicht mehr, dass Sie Frau Lipp - Wahl das antun, erschreckt mich.

5.    Da Sie als "Presse" diese Vorgang, gegen die Arbeit der LINKEN missbrauchen, bleibt der LINKEN, um Schaden von Ihrer Arbeit zu verhindern, nur die Offenlegung der Wahrheit. Ich habe ausdrücklich auf den Wunsch von Frau Lipp - Wahl so distanziert gehandelt, da es in der Fraktion der Grünen kein einheitliches Meinungsbild zum Haus Lauchheimer gibt und Frau Lipp-Wahl und ich über den richtigen Zeitpunkt einer Gemeinderatsvorlage uneins waren.

6.    Richtig ist, dass Frau Lipp - Wahl von mir über die Einreichung des Antrages zu jetzigen Zeitpunkt der Haushaltseinbringung, zu Ihrem eigenen Schutz, gezielt nicht informiert wurde. Ein politischer Umstand, der zum einen normal ist und zum anderem Frau Lipp-Wahl davor schützen sollte, in der Öffentlichkeit, als Vorsitzende des Vereins, in den Verdacht zu kommen, über mich, Interessen zu vertreten. Eine Vereinszugehörigkeit wie meine, ist natürlich qualitativ auch anders zu bewerten, als die Position einer Vorstands-vorsitzenden.

7.    Als Mitglied des Vereines hat mich Frau Lipp-Wahl auch über die Anrufe von Frau Zull,    bezüglich dieses Themas nach meiner Antragsstellung informiert. Es gab und gibt ständig Kontakt hierzu.

8.    Sehr geehrter Helge Thiele, solange sich DIE LINKE. nicht mit Ihnen absprechen muss, wenn sie Anträge im Gemeinderat stellt, ist die Welt für DIE LINKE. in Göppingen gerade noch in Ordnung. Ihr Vorwurf der "Nichtabsprache" ist falsch und Ihre Schlussfolgerung DIE LINKE. wäre "vorgeprescht" ist unverschämt und sachlich einfach nur dümmlich und zeugt wirklich von verlorener oder nicht gehabter Fachkenntnis zu diesem Thema. Ein Anruf bei mir hätte genügt. Wenn Sie auf "Interna Suche" sind, können Sie doch auch überall nachfragen, auch bei mir....werde ich jetzt für meinen fairen OB-Wahlkampf und einen zurückhalten Arbeitsstil der letzten Monaten bestraft? Habe ich Ihnen zu wenig Munition geliefert, um gegen mich eskalierend zu schreiben. Saugen sie sich jetzt etwas aus den Fingern, erfinden Dinge, berichten über falsche Wahrheiten und verdrehen Tatsachen? Zündeln Sie und Ihr Blatt - geht Ihnen der Stoff aus? Wenn man die dünnen "Blättchen" auch inhaltlich, der letzten Wochen Ihrer Zeitung in der Hand hält, könnte man das schon vermuten!

9.    Ohne das von Ihnen sogenannte "vorpreschen" der LINKEN wäre das Thema vom Tisch gewesen. DIE LINKE. konnte mit Ihrem Antrag eine Diskussion in Gang setzen. Ohne den intensiven Einsatz der LINKEN, durch z.B. mehrere "Streitgespräche" mit OB Till in der Haushaltsdebatte von vergangenem Donnerstag, wäre dieses wichtige Thema nicht im Ausschuss zu Weiterberatung gelandet. OB Till wollte es automatisch ablehnen und jegliche weitere Diskussion und mögliche Weiterentwicklung des Antrages der LINKEN unterbinden. Dies ist ein Erfolg für DIE LINKE. und Ihren Antrag, sowie ein Erfolg für eine mögliche positive Weiterentwicklung des guten Projektes "Haus Lauchheimer". Sie haben mit Ihrem gefärbten Artikel und dem miesen Kommentar, man könnte fast meinen, er wurde Ihnen vom OB Till diktiert, dem Projekt "Haus Lauchheimer" sehr geschadet. Dafür sollten Sie sich schämen.

10.  Warum berichten Sie nicht über diesen Erfolg der LINKEN, dass der Antrag der LINKEN eben nicht, wie vom OB vehement eingefordert, vom Tisch ist! Weil dies inzwischen Arbeitssystem der Lokalredaktion ist. So wie Sie OB Till ins Amt geschrieben haben, schreiben sie ständig DIE LINKE runter.  Ihr Lokalblatt berichtet nicht darüber, dass es     DIE LINKE. war, die durch Nachfrage, auf die erneute Ausgrenzung des Baubürgermeisters Brinker von OB Till in der letzten Sitzung hinwies. Erst auf Druck erwähnen Sie, dass, das eine Naziopfer von Samstag der Bundestagskandidat der LINKEN, Thomas Edtmaier war. Ihr Blatt zieht die Verletzung unseres Ortsvorsitzenden Andreas Scheffel, durch die Nazis im Drogerie Markt Müller und meine Presseerklärung dazu in Zweifel und stellen dann erst, nach Übersendung des Krankenhausunfallberichtes, mit einem leicht besseren, dennoch schlechten Bericht, den Vorgang richtig. Ihr Blatt stellt die Nachfragen, Aufsichtsbeschwerden ( nur 8 in 3 1/2 Jahren) sowie Erfolge beim Regierungspräsidium von mir grundsätzlich ungenau, falsch, und gefärbt dar und versuchen DIE LINKE. hierdurch ins Lächerliche zu ziehen. Im Übrigen Ihre erwähnte Mediation in Ihrem letzten Artikel zu Brinker und Till ist durch mich entstanden.....dass wissen Sie, denn ich hatte Sie damals darüber informiert und auch über das Scheitern der Mediation, die OB Till geheim halten wollte....kein ehrliches Wort darüber war von Ihnen jeh in einem Artikel zu finden.

11.  Diese Liste wäre noch um vieles verlängerbar....Sie erringen damit allerdings keinen Glanz sondern von mir nur noch Mitleid....ich kannte einen anderen Journalismus von Ihnen! Leider ist dies Vergangenheit.

Gibt es neue Nachbarschaftsverträge zwischen Herrn Till und Herrn Gramsch, die ja nun quasi nebeneinander wohnen, dass seine NWZ Redakteur_innen in berichterstattende "Gramsche Inhalts-Sippenhaft" durch solche Vereinbarungen genommen werden?

Man kann ja mal nachfragen- nun ja, der 1. April ist ja nicht weit! Oder?

gez.

Göppingen, 5.März 2013

    Christian Stähle

          Stadtrat

 

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