SPD will neu durchstarten - Kopfschütteln über Vorwürfe Emil Fricks nach Fraktions-und Parteiaustritt (heutiger Artikel SüdwestPresse/NWZ)
IM GÖPPINGER GEMEINDERAT
PRESSEECHO:
SPD will neu durchstarten -
Kopfschütteln über Vorwürfe Emil Fricks nach Fraktions-und Parteiaustritt (heutiger Artikel SüdwestPresse/NWZ)
Göppingen. Die Göppinger SPD will aus ihrer aktuellen Krise eine Chance machen. Über die persönlichen Angriffe des aus der Fraktion und Partei ausgetretenen Rebellen Emil Frick schüttelten gestern viele Genossen den Kopf.
Der spektakuläre Fraktions- und Parteiaustritt von Dr. Emil Frick und Beate Stohrer sorgte bei den Göppinger Sozialdemokraten auch gestern für Gesprächsstoff. ....... Gestern reagierte die nun aus nur noch sieben Mitgliedern bestehende Fraktion mit einer Pressemitteilung auf das politische Beben. Darin heißt es: "Die SPD-Fraktion bedauert die Entscheidung von Dr. Emil Frick und Beate Stohrer. Die Diskussion um die Wahl des Ersten Beigeordneten haben wohl leider tiefere Spuren hinterlassen, die zu diesem Schritt geführt haben." Frick und Stohrer hatten bei der Wahl nicht den SPD-Kandidaten Georg Kolb, sondern die spätere Siegerin, die parteilose Göppinger Hauptamtsleiterin Gabriele Zull, unterstützt...................Für die SPD seien die beiden Austritte "unbestritten eine Schwächung der Fraktion", zumal Frick und Stohrer ihre Mandate behielten. ......Die SPD-Fraktion will sich auch künftig im Gemeinderat "konstruktiv, kritisch, im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger zu Wort melden". Am 4. Oktober soll ein neuer Fraktionsvorstand gewählt werden....... Der Paukenschlag am Dienstagabend hat einen parteiinternen Tsunami ausgelöst. .......Allerdings ist nicht nur Frick zornig auf die SPD - auch die Partei ist zornig auf Frick.... Mancher Genosse ist erleichtert, dass Frick nicht mehr Fraktionschef ist, da er, so wird hinter vorgehaltener Hand berichtet, die Fraktion nicht geführt, sondern missbraucht habe, um seine Ideen und Vorstellungen durchzusetzen.
Für Christian Stähle, den Vertreter der Linkspartei im Gemeinderat, ist die Verantwortung für die aktuelle Krise in der SPD bei Oberbürgermeister Guido Till zu suchen. Dessen "destruktiver Führungsstil", so Stähle, trage Früchte. Der Gemeinderat "zerfleddere" sich zunehmend. Tills Austritt aus der SPD wegen deren "Linkslastigkeit" und sein "ständiges Ausspielen der Flügel innerhalb der SPD-Fraktion haben sicherlich mit zu den Eruptionen innerhalb der SPD geführt, die zumindest teilweise, wenn nicht sogar die gesamte kommunalpolitische Landschaft in Göppingen, verändern werden", mutmaßt Stähle.
Hier ein Link zum ganzen Artikel:
http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/SPD-will-neu-durchstarten;art5583,1125218
Mit freundlichen Grüßen
Christian Stähle
Stadtrat
