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Stähle: "Das Heldengedenken war Fakt"

Presseecho
SüdWest Presse / NWZ  Fr. 23.11.12

Stähle: "Das Heldengedenken war Fakt"

Das "Heldengedenken" der Autonomen Nationalisten Göppingen am Volkstrauertag, von dem im Internet zu lesen ist, war Fakt. Das erklärt der Göppinger Stadtrat Christian Stähle in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender der Linken.

Das "Heldengedenken" der Autonomen Nationalisten Göppingen am Volkstrauertag, von dem im Internet zu lesen ist, war Fakt. Das erklärt der Göppinger Stadtrat Christian Stähle in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender der Linken. Stähle beruft sich auf Augenzeugen, die auf "Kontrollgang" in der Stadt unterwegs gewesen seien und bereits im Vorfeld über die Aktion der Neonazis informiert gewesen seien. "Wir wussten, dass die das machen, auch die Uhrzeit", berichtet Stähle. Den Ablauf der Veranstaltung kenne man "detailliert".

Für Stähle ist das Heldengedenken eine Bestätigung, dass sich das Auftreten der Neonazis in Göppingen "Schritt für Schritt verstärkt". Was für ihn "höchstgradig bedenklich" ist. Jeden Monat Naziaufmärsche, umgestoßene Kränze am Synagogenplatz und am nächsten Tag das "Heldengedenken" am Kriegerdenkmal - so sieht er die Zusammenhänge.

Die Polizei geht davon aus, dass das "Heldengedenken" stattgefunden hat, erklärt Pressesprecher Rudi Bauer. Sie schließe das aus dem, was ihr zugetragen wurde. Sie habe darüber Bericht an die Staatsanwaltschaft erstattet, um den Fall auf Ordnungswidrigkeiten oder Straftatbestände prüfen zu lassen. Wie berichtet, sieht die Stadt darin einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Für die Staatsanwaltschaft ist das keineswegs ausgemacht.

Göppingen, den 24. November 2012

         Andreas Scheffel
  Medienbeauftragter des KV
         Ortsvorsitzender

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