Zum Hauptinhalt springen

Telekom-Bau: Stadt will Bürokomplex im Reusch nicht nutzen

ARND WOLETZ | 14.04.2015





PRESSEECHO der FRAKTION im GÖPPINGER STADTRAT  

Telekom-Bau: Stadt will Bürokomplex im Reusch nicht nutzen

Der vor drei Jahren angekündigte Abriss des Telekom-Hochhauses im Göppinger Reusch lässt auf sich warten. Stattdessen ist das Gebäude Teil des politischen Ränkespiels zwischen Stadt und Landkreis geworden.

ARND WOLETZ | 14.04.2015

Das große Telekom-Gebäude im Göppinger Reusch ist zwar erst 28 Jahre alt, steht aber seit Jahren leer. Der einst verkündete Abbruch ist zwar offenbar kein Thema mehr, die Stadt will die Büros aber auch nicht haben.

Foto: Staufenpress

Das große Telekom-Gebäude im Göppinger Reusch ist zwar erst 28 Jahre alt, steht aber seit Jahren leer. Der einst verkündete Abbruch ist zwar offenbar kein Thema mehr, die Stadt will die Büros aber auch nicht haben. ....

 

... Telekom und Stadt machten sich gegenseitig dafür verantwortlich, dass es nicht weiter ging. Erst vor wenigen Tagen gab sich das Kommunikationsunternehmen auf Anfrage der NWZ erneut wortkarg: Man sei noch "in der Planungsphase", teilte ein Sprecher der Telekom lediglich mit. Weitere Fragen zu der Immobilie könne man nicht beantworten....

Im März hatte der Göppinger Oberbürgermeister sogar mit dem Vorschlag überrascht, die Landkreisverwaltung solle in den leeren Koloss als Mieter einziehen, statt für schätzungsweise 30 Millionen Euro die dringend benötigte Erweiterung des Landratsamts zu bauen. Dieser Vorstoß des OB wiederum hatte kritische Nachfragen provoziert. Das Pikante: Auch die Stadt Göppingen wünscht sich neue Räume, um ihre verstreuten Dienststellen zu bündeln. Das "Rathaus II" soll aber am Bahnhof neu gebaut werden - ebenfalls für geschätzte 30 Millionen Euro Baukosten. Die Fraktion von Linken und Piraten (Lipi) wollte unter anderem wissen, ob Till das Telekom-Hochhaus auf seine Eignung als Verwaltungssitz für die Stadt geprüft habe.

Am Montag ließ Till über seine Pressestelle ausrichten, er habe sich zusammen mit dem Baubürgermeister und weiteren Fachleuten aus dem Rathaus das Telekom-Haus angesehen. Für ein stark frequentiertes städtisches Verwaltungsgebäude eigne es sich "aufgrund der Lage in einem Wohngebiet" nicht. "Daher werden wir unser Vorhaben, ein verkehrsgünstig gelegenes Verwaltungszentrum am Bahnhof zu errichten, weiterverfolgen", so Till. ....


Ganzer Artikel: www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Telekom-Bau-Stadt-will-Buerokomplex-im-Reusch-nicht-nutzen;art5583,3161539


Göppingen, den 14.4.2015

          Julian Beier
     Fraktionsmitarbeiter

 

Zurück zum Kopf der Seite