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Trotz gestrigem WATERLOO am Hohenstaufen - Till hält an seinem "Turmgespinnst" fest

                           KREISVERBAND GÖPPINGEN & GEISLINGEN
                                ORTSVERBAND GÖPPINGEN



PRESSEERKLÄRUNG:

Trotz gestrigem WATERLOO am Hohenstaufen -

Till hält an seinem "Turmgespinnst" fest!



Gestern Abend demonstrierte DIE LINKE. bei der Bürgerinformation zum
Turmprojekt in der Turn-u.Festhalle Hohenstaufen gegen diese "Turmgespinnste" von OB Till.
Dem Kreisgeschäftsführer Thomas Edtmaier ist es wichtig deutlich zu machen:

"Wir haben vergangenen Donnerstag von OB Till in dessen Haushaltsrede zu hören bekommen, vor welchen schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Unwegbarkeiten unsere Stadt steht. Da ist es vollkommen unverständlich, welche Prioritäten dieser Mann als OB setzt! Dieser weitere Schwachsinn von Ihm wird von unserer Partei mit aller Härte bekämpft werden!"

In der vollen Halle erhoben sich Mitglieder des Ortsverbandes und der Jugend-organisation [solid] und hielten schweigend mehrere A1 Plakate in die Höhe, die die Ablehung nicht nur deutlich machten, sondern auch begründeten!  Der Ortsvorsitzende Andreas Scheffel:

" Uns war es wichtig die Veranstaltung nicht zu stören und dennoch unser Unverständnis und unsere Ablehung deutlich zu machen!"

Besonders auffällig war, daß keine handvoll Stadträte anwesend waren. Stadtrat Stähle, der kurz nach dem Hohenstaufener "Altbürgermeister" Alfred Fetzer sprach, zeigte sich über dessen deutliche Ablehung und die dazugehörige fundamentierte Begründung, mehr als erfreut:
" Besser wie Sie Herr Fetzer hätte man es nicht sagen können, auch wenn wir unterschiedlicher Couleuer sind, in diesem Punkt bin ich ganz bei Ihnen!"
Auch wenn der Turm angeblich die Stadt nichts kosten soll, Steuergelder der Göppinger BürgerInnnen zahlen das unsinnige Projekt dann durch Ihre Steuern über das Land. Auf die Folgekosten für die Stadt, - Sicherung, Tüv, Pflege, Räumung im Winter etc. ging Till gleich gar nicht ein.
Kreisgeschäftsführer Thomas Edtmaier ist es auch wichtig, das von Till geplante "Stufensponsoring" der Göppinger Wirtschaft, wie auf einem der LINKEN Plakate kritisiert, als schlagkräftiges weiteres soziales Gegenargument der LINKEN hervor-zuheben:

"Märklin auf den Töpfen oder NEWYORKER auf dem Besteck von Schulmensen unserer Stadt, sind uns LINKEN als Sponsoring lieber."

In seinem Redebeitrag wandte sich Stadtrat Stähle auch an die Vertreterin des Baden-Württembergischen Wirtschaftsministeriums Frau Ministerialrätin Dr. C.Ruppert. Er wollte von Ihr wissen, wie das Wirtschaftsministerium mit dem geplanten "Geldentzug" für das Baudenkmal neben dem alten Schloß "Jugend-Arrestanstalt" verfahren will und wo Sie die Mittel für den Kauf der Göppinger Stadtkirche hernehmen will, da die Evangelische Kirche aus Bausubstanzgründen, diese dauerhaft nicht mehr halten kann. OV Vorsitzender Scheffel weiter:

"Ich finde es wichtig, dass Stadtrat Stähle der Bevölkerung auch deutlich machte, dass Baubürgermeister Brinker wie so oft, letztlich beim Problem Keim-Areal, wieder komplett von Till ausgegrenzt wird. Till vorzuhalten, dass es nicht genügt Brinkers Positioin mit seiner zu verschmelzen, sondern, dass er dann auch diese Zukunftsprobleme auf Seiten der Göppinger Baudenkmäler kennen sollte, war dringend notwendig. Die Bevölkerung quittierte dies nicht umsonst mit Gelächter!"

Bis auf einenen Bürger lehnten über 20 BürgerInnen Till`s "Turmgespinnste" in Ihren Redebeiträgen vehemment ab. Die Plakatforderung der LINKEN:

Lieber Steuergelder in die Infrastrukur von Hohenstaufen  stecken,


wurde von vielen BürgerInnen deutlich bestätigt und mit Forderungen an Till verknüpft. [solid]-Sprecher Stefane Frank freute sich über die Nähe zu den Forderungen der BürgerInnen für bessere Straßen, mehr Parkplätze und bessere ÖPNV Anbindungen der Gemeinde Hohenstaufen:

" Wir machen Kommunalpolitik für die BürgerInnen. Diese haben vollkommen recht, die Straßen in Hohenstaufen sind teilweise unter aller Sau und die Gemeinde durch überzogenen Kommerz auf dem Berg mit mehr Verkehr zu belasten, wo jetzt schon an allen Ecken in Hohenstaufen Parkplätze fehlen, ist von Till einfach unverantwortlich!"


Till sagte am Ende der Veranstaltung:

" Wir nehmen vom Berg mit runter in die Stadt, dass die große Mehrheit von Ihnen und das sah man hier vorne besonders deutlich, nicht diesen Turm auf dem Hohenstaufen haben wollen!"


Er machte aber auch deutlich, dass er an dem Projekt festhalten will:
" Die Diskussion geht im Tal weiter!"

Da Ihm ein Waterloo wohl nicht genügt, schlägt Ihm DIE LINKE. vor:

Verbinden Sie doch die OB - Wahl 2012 mit einem Bürgerentscheid über Ihren Turm, das würde Ihre angekündigte Bürgerbeteiligung glaubwürdig machen. Vielleicht erginge es Ihnen dann wie Mappus - und das wäre ja wirklich:
jjjjaaammmeeerrrschade!

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