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Verhalten der Klinikleitung war unglücklich

Artikel GZ-SüswestPresse 10.2.2015

 

PRESSEECHO:

"Verhalten der Klinikleitung war unglücklich"

(Artikel GZ-SüswestPresse 10.2.2015)  


Geislingen an der Steige
Kreisrat Christian Stähle fordert mehr Transparenz seitens der Alb Fils Kliniken. Die Gerüchteküche um die Helfenstein Klinik sei "völlig überflüssig".

 

Rücktrittsforderungen gehen zu weit, findet Kreisrat Christian Stähle (Linkspartei)

Rücktrittsforderungen gehen zu weit,
findet Kreisrat Christian Stähle (Linkspartei) 

 

"Als angenehm beruhigende Maßnahme" habe er die klaren Worte des Landrats Edgar Wolff aufgenommen, schreibt der Linkspartei-Kreisrat Christian Stähle in seiner Antwort auf die Antwort. Stähle hatte zuvor in einem offenen Brief nichtöffentliche Pläne zu einer möglichen Schließung der Geislinger Helfenstein Klinik angeprangert. Durch das "Gerüchteküche-Theater" der Klinikleitung sei vor allem bei Mitarbeitern und Bürgern viel Vertrauen verloren gegangen. Die Politik sei zum Widerspruch gezwungen worden. "Dies war vollkommen überflüssig".

Natürlich seien noch reichlich Fragen offen, so Stähle, die es seitens der Politik in den nächsten Wochen mit der Geschäftsleitung der Alb Fils Kliniken zu klären gelte. Grund dafür sei "der Stil und die Vorgehensweise" der Geschäftsführung der Alb Fils Kliniken, die Stähle für "mehr als unglücklich" hält. "Das ist für mich schon ein echter Flurschaden, den diese unsensible, unüberlegte und ungeschickte Aktion verursacht hat." Rücktrittsforderungen gegenüber dem Geschäftsführer Wolfgang Schmid gehen ihm aber zu weit.

Stähle rügt jedoch die Kritik des Landrats an der Presse. "Sie hat nur ordentlich ihre Arbeit gemacht", betont der Kreisrat. Schuld an der Misere sei die Klinikleitung selbst, weil sie den Aufsichtsrat, den Kreistag und die Öffentlichkeit zu spät in ihre Veränderungspläne einbezogen hat. Der ganze Vorgang mache deutlich, dass mehr Transparenz auch gegen Indiskretionen schütze.


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