Wahlplakate der Linken "gezielt vernichtet"
SüdWestPresse 05.03.2016
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SWP 05.03.2016
Wahlplakate der Linken "gezielt vernichtet"
Der Kreisvorstand der Linken sieht sich von einer Wahlplakat-Zerstörung großen Stils getroffen: Von 300 Plakaten, die am vergangenen Samstag im Göppinger Stadtgebiet und in Faurndau aufgehängt worden seien, seien am Montag abend keine zehn mehr intakt gewesen.
Der Kreisvorstand der Linken sieht sich von einer Wahlplakat-Zerstörung großen Stils getroffen: Von 300 Plakaten, die am vergangenen Samstag im Göppinger Stadtgebiet und in Faurndau aufgehängt worden seien, seien am Montag abend keine zehn mehr intakt gewesen. "60 Prozent wurden komplett entwendet, der Rest runtergerissen oder zertreten, zerschlagen", klagt der Kreisvorsitzende Thomas Edtmaier. Der Kreisvorstand wertet dies als "gezielte Vernichtung" und politisch motivierten Anschlag. Er hat Strafanzeige gestellt. Landtagskandidat Christian Stähle berichtet, dass der Staatsschutz sich vollkommen erstaunt über die Intensität dieser Aktion gezeigt habe. "Er stellte mir gegenüber fest, dass es so etwas, in dieser Dimension, in Göppingen noch nicht gegeben hat." Der reine Materialschaden liege bei 2000 Euro. Der Vorstand glaubt, dass die Täter bei einer solchen "Vernichtungswelle" innerhalb von 48 Stunden nicht ungesehen geblieben sind. Die Partei bittet Bürger um Mithilfe und setzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung aus: eine dreitägige Berlinreise für zwei Personen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Vermutung liege schon nahe, dass es sich um eine gezielte Aktion gehandelt habe, sagt Werner Häußler vom Polizeipräsidium Ulm. Er kenne so ein Ausmaß aus dem ganzen Bereich des Präsidiums nicht.
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