Wenn es Spaß macht abzuschreiben: oder wenn ein Lokalredakteur mutig das ausspricht, was die Bevölkerung denkt und viele in der Politik verschweigen!
Unter der Headline: STAUFERPARK: Gratwanderung auf dem Plateau schrieb die NWZ/SüdwestPresse heute, am Samstag, den 12.3.2011 unter anderem in Ihrem Kommentar:
"Wirtschaftsfreundliche Politik zu betreiben, bedeutet nicht, die Bedingungen eines potenziellen Investors bedingungslos zu akzeptieren. Das sollte die Verwaltung bei weiteren Flächenverkäufen im Stauferpark im Auge behalten. Wenn der Standort weiter so gefragt ist, sollten Firmen auch bereit sein, von sich aus einen fairen Preis zu bezahlen, um dort hinzuziehen.Die Stadt hat den Anspruch, in dem schön gelegenen neuen Stadtteil Wohnen, Arbeiten und Freizeit zu verbinden, nicht aufgegeben wie der Oberbürgermeister betont. Das könnte eine Gratwanderung werden. Der Golfplatz gilt als wichtiger Freizeitfaktor, liegt derzeit aber in unmittelbarer Nachbarschaft zum expandierenden Gewerbe. Und ein Helikopterlandeplatz, dem einige Stadträte nachtrauern, trüge sicher nicht dazu bei, das naturnahe Wohngebiet bei Häuslebauern beliebt zu machen"
DIE LINKE im Gemeinderat gibt hier gerne öffentlich zu, dass sie gewollt ABCHREIBT:
Besser kann man die Situation für den Stauferpark nicht in Worte fassen. Es bleibt nun nur zu hoffen, dass der OB sich an seine Zusagen wirklich hält und nicht denen in der Lokalpolitik folgt, vor deren Ansinnen die NWZ hier unverholen warnt!
Göppingen, 12.3.2011
Stadtrat Stähle
