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Zerfall des demokratischen Lagers und Anstandes!

KREIS GÖPPINGEN & GEISLINGEN

PRESSEERKLÄRUNG:

Zerfall des demokratischen Lagers und Anstandes!

Razavi, Weißenfels, Riegert, Birk, Till und Zull laden mit Ihrem unprofessionellen, beschämenden Verhalten die Neonazis geradezu ein, in Göppingen aktiv zu werden.


Die, auf dem linken Auge verblendeten und auf dem rechten Auge blinden Kräfte im Kreis, zündeln im Moment nicht nur, nein, sie machen sich mit Ihrem politisch unfähigen und undemokratischen Verhalten zu Brandstiftern.  Das Verlassen des kleinsten demokratischen Nenners: Widerstand gegen Rechts, macht sie zu Steigbügelhaltern der Rechtsextremen im Kreis. Dies ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Demokraten, der sich gegen braune Umtriebe einsetzt!

Hier ein Auzug aus dem aktuellsten Web- Beitag der "AUTONOMEN NATIONALISTEN GÖPPINGEN" :

Tagtäglich werden wir von unseren ”Volksvertretern” der etablierten Systemparteien belogen und hintergangen. Kohl, Merkel, Wulff, usw. Das ist nichts neues mehr. Man weiß nicht ob man lachen oder heulen soll?.....Herr Stähle, ihre Doppelmoral und ihre Heuchelei ist an Armseligkeit nicht zu überbieten und uns werden weder ihre jämmerlichen und leicht durchschaubaren Lügen über uns noch ein geplantes sogenanntes “überparteiliches Bündnis gegen Nazis” in unserem Denken und Handeln in irgendeiner Form beeinflussen oder gar behindern. Denn gerade Personen wie sie liefern uns den täglichen Ansporn, weiter zu machen und geben uns das gute Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein.
Gegen volksfremde Politiker und eine verlogene Presse, die in all dem Theater brav mitspielt auf der Seite der politisch korrekt umerzogenen Gutmenschen. Es ist uns eine Ehre und eine Selbstverständlichkeit als heimattreue Deutsche, die dem politischen Ungeist der heutigen Zeit entgegen stehen, auch weiterhin aktiv zu werden für unsere Ideale und unsere Ziele.

Dadurch wird das Verhalten der CDU und Jungen Union besonders unerträglich! Festakte in Berlin abzuhalten, Lippenbekenntnisse sind das eine, nicht Handeln, seit 67 Jahren gelähmte
Vergangenheitsbewältigung dieser Organisationen, ist die andere, traurige Realität. Dazu braucht es keine "Filbinger Grabrede" von Oettinger. Razavi, Weißenfels, Riegert, Birk sind würdige Nachfolger in diesem traurigen Geiste!

Das OB Till nicht das Wohl der Stadt als Leitbild vor Augen hat, sondern seiner übersteigerten Egomanie fröhnt, ist bedauerlicherweise, hinreichend bekannt. Dass es der 1. Bürgermeisterin Zull aber anscheinend nicht gelingt, sich politisch von Ihm freizuschwimmen, ist höchst bedauerlich. Ihr zögerliches Verhalten als Sozialbürgermeisterin gegenüber dem "Bündnis gegen Rechts" und Ihr mehr als ungücklicher Versuch diese Initiative, getragen aus der Mitte der Bürgerschaft, kleinkariert, gegen das gute Prokjekt " Vielfalt tut gut" aufzurechnen und auszuspielen, ist nun Ihr und auch der ganzen Stadt in erschreckender Weise auf die Füsse gefallen. Ihr Versuch sich "neutral" durchzuschlängeln, ist kläglich gescheitert und ein Sieg für die Göppinger Nazi-Scene!

Besonders unerklärlich ist der Umstand auch deshalb, weil sie als Sozialbürgermeisterin die Bedeutung und Einschätzung beider Projekte differenziert beurteilen könnte.
Hier hat es der Kreisvorsitzende der Jungen Grünen, Alex Maier in seinem heutigen NWZ Interview auf den Punkt gebracht:
"Vielfalt tut gut ist" eine tolle Sache, aber es handelt sich hier um ein Programm zur Integrationsförderung und es geht nicht um den Kampf gegen Rechtsextremismus. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Mit einem Bündnis, wie wir es planen, kann man besser gegen rechtsextremistische Aktivitäten vorgehen. Im Übrigen beschränkt sich das Programm "Vielfalt tut gut" auf Göppingen. Wir haben dagegen den gesamten Landkreis im Blick. Deshalb verstehe ich nicht, warum sich Frau Zull genötigt fühlt, uns an den Karren zu fahren." (Zitat)

DIE LINKE. im Kreis Göppingen & Geislingen fordert Frau Zull hiermit auf, um nicht noch mehr Schaden anzurichten, ein Zeichen zu setzen, dass Göppingen ebenso, wie andere Städte im Land, Initiativen gegen Rechtsextremismus Ihrer Bürgerschaft unterstützt und deshalb heute Abend, bei der Gründung des Bündnisses gegen Rechts, in der Göppinger Stadthalle zumindest als Gast dabei ist!


Reinhard Basler                  Thomas Edtmaier                          Christian Stähle
Kreisvorsitzender             Kreisgeschäftsführer                      Kreisvorsitzender

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